Tamburi Mundi: Festivalprojekt 2013: „Der Klang des Fremden“


Das Festival bietet neun Tage lang ein breites Programm an Kursen, Workshops und Konzerten mit erstklassigen internationalen MusikerInnen.

Unter dem Titel „Der Klang des Fremden“ steht dieses Jahr quasi als Herzstück des Festivals ein exponiertes Projekt, verstanden als Gratwanderung zwischen Fremdheit und verbindendem Dialog der Kulturen auf der Basis von Rhythmus, Tanz und Musik.

Künstlerinnen (Trommeln, Tanz und Gesang) aus Brasilien, Israel, Iran, Indien, USA, Türkei, Spanien, Polen und Deutschland begegnen sich beim Festival zum ersten Mal. Die Frauen erhalten vorab die Aufgabenstellung: „Was ist mein Eigenes? Was ist mir fremd?“.

Innerhalb der Festivalwoche arbeiten sie täglich zusammen, sollen aber für die Festivalteilnehmer und andere Interessierte durch Workshops, Künstlergespräche, offene Proben und ihre Präsenz auf dem Festival ansprechbar sein.

Ziel dabei ist die Begegnung der Kulturen, die Konfrontation mit dem Anderen und dem eigenen Fremdsein, der Austausch, die eigene Tradition zu verstehen und zu achten und nicht zuletzt ein Aufbruch aus Traditionen.

Dieser im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Prozess soll mit Hilfe von Rhythmus, Tanz und Musik als Transport- und Ausdrucksmittel jenseits der Worte stattfinden und am 3. August 2013 an einem Konzertabend dem Freiburger Publikum präsentiert werden.

Diese exponierte Stellung eines künstlerischen Projekts auf dem Festival ist neu und bislang einzigartig.

Zu den mitwirkenden Musikerinnen zählen: Sukanya Ramgopal (Indien), Raquy Danziger (Türkei/USA), Angela Frontera (Brasilien), Maryam Hatef (Iran), Nora Thiele (Deutschland), Ayelet Ori Benita (Israel) , Marla Leigh (USA) und Kasia Katarzyna Kadlubowska (Polen).

Mitwirkende Tänzerinnen sind: Bettina Castaño (Spanien) und Gülay Sütcü (Türkei).

Weitere Informationen:
www.tamburimundi.com

Bildtext: Tamburi-Mundi-Festival-2013: Marla Leigh aus den USA. Foto: Archiv