Frauenmuseum Bonn zeigt „Mary Bauermeister Kulturgewächs“


Die international bekannte Künstlerin hatte zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland, war bei vielen Gruppenausstellungen und ist in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen (u.a. im MoMa, Museum Ludwig) vertreten. In den frühen 60er Jahren wurde ihr Kölner Atelier zur Geburtsstätte der Fluxusbewegung. 1962 zog es sie in die USA, wo sie im Umkreis von Marcel Duchamp, Jasper Johns und Robert Rauschenberg sehr erfolgreich arbeitete. Ab den 70er Jahren verlegte sie ihren Lebensmittelpunkt wieder ins Rheinland, wo sie bis heute lebt und arbeitet.

Für das Bonner Frauenmuseum Grund genug, Bauermeister eine große Retrospektive „Mary Bauermeister Kulturgewächs – Spektrum über 60 Jahre“ (vom 22. April bis 19. August 2012) zu widmen. Sie ist der Auftakt zu einer Trilogie und zeigt die Vielseitigkeit von Bauermeisters Œuvre. Es spannt einen Bogen durch das Reich aller Sinne. Die Besucher der Ausstellung erleben ihr Denken, Planen und Konstruieren in Zeichnungen, Schriften und Tagebüchern, die auf verschiedenste Weise weiterverarbeitet wurden: in Materialbildern, Objektkästen, Dokumentationen von künstlerisch-musikalischen Prozessen und Installationen mit Textilien, Steinen, Glas und Naturmaterialien.

Weitere Informationen:
www.frauenmuseum.de

(Der Link wurde am 20.04.2012 getestet.)

Bildtext: Mary Bauermeister Mary: „Genmanipulation von Staffelei und Schubladenschränkchen“