Stiftung Genshagen: “Georges Sand – Frédéric Chopin”.


Aus Polen kommt die Theater- und Filmregisseurin Agnieszka Lipiec-Wróblewska, 1966 geboren. Ihre Filme laufen im polnischen Theaterfernsehen. Sie ist auch als Drehbuchautorin im theaterbegeisterten Polen eine bekannte Größe.

Stefka Ammon, 1970 geboren, vertritt Deutschland. Die ausgebildete Bildhauerin lebt in Berlin, malt, fotografiert und hat Preise für ihre Kunst am Bau gewonnen. Komplizierte schlesisch-litauische Wurzeln definieren ihre Nähe zum Thema.

Aus Frankreich kommt Fernand Fernandez, 1976 in Marseille geboren, Musiker, Lyriker, Performer. Das große Thema des Multitalents – er hat in der alten Schnapsbrennerei neben dem Schloss sein Atelier eingerichtet – ist "Einmischung".

Bis Mitte November 2011 werden die drei Künstler zusammen im Schloss Genshagen arbeiten, miteinander reden und diskutieren, um sich auch gegenseitig zu inspirieren. Am Donnerstag, den 3. November 2011 ab 18 Uhr werden die Ergebnisse ihres individuellen und gemeinsamen künstlerischen Schaffens präsentiert werden.

Die Idee wurde im Chopinjahr 2010 geboren: Deutschland und Polen wollen den Dialog und die Interaktion zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Frankreich und Polen fördern. Namensgebend für das neue Residenzprogramm sind deshalb George Sand und Frédéric Chopin. Ihre Liebes- und Schaffensbeziehung steht für gegenseitige Inspiration, für Synergie, einen kreativen Schaffensprozess und beiderseitiger Autonomie.

Weitere Informationen:
www.stiftung-genshagen.de

Bildunterschrift (v.l.): Agnieszka Lipiec-Wróblewska und Stefka Ammon.

(Der Link wurde am 10.10.2011 getestet.)