Kunstmuseum Moritzburg präsentiert Angela Zumpes Film-Installation THINGS TO COME

Bildunterschrift (oben): Still aus »Things to come« Verena Walden (Sibyl), Floria Denk( László) Regie Angela Zumpe. (links): László Moholy-Nagy: Porträt Lucia Moholy , um 1926, New York, Museum of Modern Art (MoMA). Gelatin silver print, 23,6 x 17,3 cm, given anonymously, Acc. n.: 509.1939. © 2019, Digital image, TheMuseum of Modern Art, New York /Scala, Florence. (Mitte): Willy Römer: László Moholy-Nagy, 1924, Fotografie, Kunstbibliothek, SMB, Photothek Willy Römer © bpk/ Kunstbibliothek, SMB, Photothek, Willy Römer / Willy Römer. (rechts): László Moholy-Nagy, Porträt Sibylle Pietzsch, 1927, Fotografie ©Wikimedia Commons

Halle/Saale. – Ab Sonntag, dem 23. Juni 2019, zeigt das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) einen weiteren wichtigen Baustein seines Programms im Bauhaus-Jahr: Angela Zumpes Film-Installation THINGS TO COME.

Die Installation thematisiert auf mehreren Projektionsflächen in verschiedenen Szenen Ereignisse aus dem Leben des Bauhaus-Meisters László Moholy-Nagy und seiner Partnerinnen Lucia und Sibyl zwischen 1929 und 1935.

Es ist die Geschichte eines visionären Lichtdesigners, der am Massengeschmack des Kinopublikums scheitert. Inspiriert von Entwürfen László Moholy-Nagys (1895–1946), des experimentellsten unter den Bauhaus-Künstlern, werden mit Projektoren und Lichtquellen Strukturen und Bilder auf Flächen im Raum verteilt.

Mit Hilfe heutiger Digitaltechnik sind Momente aus Moholy-Nagys bewegtem Leben in jenem Stil zu sehen, der dem Künstler in den 1930er Jahren als das Kino der Zukunft vorgeschwebt haben mag. Die Szenen sind als Licht-Bild-Ton-Inszenierung mittels Projektion im Raum angeordnet, die das Publikum in einem Parcours durchwandert.

Bildunterschrift: 5 Szene 1 Ausstellung

THINGS TO COME. Eine Film-Installation über László, Lucia und Sibyl Moholy-Nagy Angela Zumpe (Film), Oliver Held (Skript), Ilja Coric (Musik) vom 23.06.2019 – 25.08.2019.

THINGS TO COME ist ein Projekt der Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt an insgesamt 3 Standorten und erlebt im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) seine Premiere an einem Ort, der Anfang des 20. Jahrhunderts einer der führenden für damals zeitgenössische Kunst war und sich auch heute als ein bedeutendes Museum für die Kunst in Deutschland im 20. Jahrhundert versteht und Werke der Bauhaus-Meister, allen voran von Lyonel Feininger, zeigt. Im Herbst/Winter ist die Installation in adaptierter Form in der Feininger-Galerie in Quedlinburg (02.10.-02.12.19) und in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau (14.12.19-12.01.20) zu sehen.
(Quelle: Kunstmuseum Moritzburg Halle | Saale)

Weitere Informationen:
www.kunstmuseum-moritzburg.de
www.hallomoderne.de