MVHS: Die Musik und das Bauhaus

Pianistin Sabine Liebner. Foto: ©Rupert Karbacher

München. – Das Fach Musik wurde in der Weimarer Kunstschule nicht unterrichtet. Doch der Einfluss des Bauhauses auf die Musik des 20. Jahrhunderts war groß. Die junge, internationale Komponistengeneration nach dem Ersten Weltkrieg nahm den Anspruch der Objektivierung, den das Bauhaus entwickelt hatte, zum Vorbild und schuf daraus eine gänzlich neue, anti-romantische Musiksprache.

Wie diese Musiksprache klingt, stellt das Konzert der Münchner Volkshochschule vor. Die renommierte Pianistin Sabine Liebner präsentiert selten gespielte Klavierwerke der 1920er-Jahre, die im Umkreis des Bauhauses entstanden sind. Manche davon sind wohl zum ersten Mal überhaupt in München zu hören.

Auf dem Programm stehen Werke von: Henry Cowell, Arthur Lourié, Hans Heinz Stuckenschmidt, Wladimir Vogel, Stefan Wolpe und Grete von Zieritz.

Der Abend wird eingeführt und moderiert von Prof. Dr. Wolfgang Rathert, Institut für Musikwissenschaft an der LMU München.

Die Musik und das Bauhaus
Was: Konzert mit Moderation
Wann: Montag, 6. Mai, 20 Uhr
Wo: Gasteig, Black Box, Rosenheimer Str. 5
Wer: Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft an der LMU München und mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München.
Kosten: € 19.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter I270031, an der Abendkasse)
(Quelle: MVHS)

Weitere Informationen:
www.mvhs.de/offene-akademie