Alte Nationalgalerie: Ausstellung Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir

Berlin. – Die Alte Nationalgalerie bietet ein Rahmenprogramm an, bei dem Expertinnen und Experten die Ausstellung sowie weitere Aspekte des Wanderns vertiefend vorstellen.

Donnerstag, 24. Mai 2018, 18 Uhr

Wandern als Motiv in der europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts

Podiumsgespräch mit Dr. Claudia Denk (Kuratorin und Geschäftsführerin Christoph Heilmann Stiftung – Lenbachhaus München), Dr. Frank Matthias Kammel (Generaldirektor des Bayerischen Nationalmuseum München), Dr. Peter-Klaus Schuster (Generaldirektor a. D. der Staatlichen Museen zu Berlin) und Dr. Birgit Verwiebe (Gemäldekuratorin erste Hälfte des 19. Jahrhunderts Alte Nationalgalerie und Kuratorin der Ausstellung Wanderlust)
Moderation: Dr. Ralph Gleis (Leiter Alte Nationalgalerie)
Eintritt frei, Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung nicht erforderlich. Die Teilnahme berechtigt nicht zum Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellung.

Jens Ferdinand Willumsen: Bergsteigerin, 1912 | Statens Museum for Kunst, Kopenhagen | © Statens Museum for Kunst, Kopenhagen / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Donnerstag, 28. Juni 2018, 18 Uhr

Wandern bildet – eine asiatische Perspektive
Podiumsgespräch mit Dr. Birgitta Augustin (Kuratorin für Kunst aus China, Museum für Asiatische Kunst), Dr. Alexander Hofmann (Kurator für Kunst aus Japan, Museum für Asiatische Kunst, und N.N.
Moderation: Dr. Gabriel Montua (Co-Kurator der Ausstellung Wanderlust)
Eintritt frei, Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung nicht erforderlich. Die Teilnahme berechtigt nicht zum Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellung.

Donnerstag, 26. Juli 2018, 18 Uhr

Musik – Im Takt der Schritte mit der Melodie der Natur

Der Radioautor, Musikforscher und Cellist Dr. Clemens Goldberg ergründet mit Hörbeispielen die visuellen und seelischen Anklänge des sich in der Natur Bewegens in der Musik. Wenn im 19. Jahrhundert Texte mit dem Thema „Wandern“ vertont wurden, geht es meist weniger um reine Freude am Naturerleben. Wandern ist mehr eine Innere Vorstellung, eine Lebensreise. Berühmt ist da natürlich Schuberts „Schöne Müllerin“ oder die „Winterreise“. Ganz um Naturerleben scheint es zwar bei Richard Strauss in seiner „Alpensinfonie“ zu gehen, aber auch hier ist die Wanderung in den Alpen ein Sinnbild des Lebens, der künstlerischen Existenz. Wenn wir mit Gustav Mahler „in einen grünen Wald“ gehen, dann finden wir dort die Abgründe und Verlustängste der Liebe.
Eintritt frei, Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung nicht erforderlich. Die Teilnahme berechtigt nicht zum Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellung.
(Quelle: Freunde der Nationalgalerie)


Weitere Informationen:
www.wanderlustinberlin.de
www.smb.museum/ang


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itelbild: Zwei Damen in der Landschaft, 1867, Öl auf Leinwand, 36,5 x 74 cm. Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie | © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders