LWL-Freilichtmuseum Hagen zeigt Silberne Meeresfrüchte – Schmuckstücke aus Goldschmiedewettbewerb

Hagen. – Die Ergebnisse des alle zwei Jahren stattfindenden internationalen Wettbewerb “Junge Cellinis” können nun bewundert werden. Der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V. hatte 2017 zu diesem kreativen Kräftemessen aufgerufen.

Nun zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in einer Ausstellung im Goldschmiedehaus seines Hagener Freilichtmuseums 90 ungewöhnliche Schmuckstücke junger kreativer Goldschmiede.

Im Jahr 2017 war das Thema “Meeresfrüchte” als Wettbewerbsaufgabe vorgegeben. Die Ergebnisse der jungen Handwerker führen ab Sonntag 15. April in die Unter-Wasser-Welt. Zum Thema “Meeresfrüchte” gehören nicht nur Perlen und Korallen, mit denen seit Jahrtausenden Schmuck versehen wird, sondern auch Nautilushäuser sowie Schnecken- und Muschelschalen.

Auszubildende sowie Gesellen im ersten Berufsjahr waren eingeladen, das Thema “Meeresfrüchte” weit auszulegen. Die Materialauswahl haben die Veranstalter für den Wettbewerb nicht vorgeschrieben, aber das Schmuckstück sollte einen bestimmten Anteil aus Edelmetallen aufweisen. Dafür stellte die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt aus Pforzheim 40 Gramm Silber pro Beitrag zur Verfügung. Bei aller Kreativität ging es im Wettbewerb auch darum, die technischen Anforderungen mit wertvollem Metall zu bewältigen.

Die Ausstellung ist bis zum 11. August im LWL-Freilichtmuseum Hagen zu besichtigen.
(Quelle: lwl)

 

Weitere Informationen:
www.lwl.org

 

Titelbild (im Uhrzeigersinn v.l.): Lisa Montbrun, drittes Ausbildungsjahr: Zwei-Fingerring. Theresia Kolb, erstes Gesellenjahr: Halskette Fischernetz. Andrea Gochulski, erstes Gesellenjahr: Taucherlehm-Anhänger. Alle Fotos: LWL