Rotaviren: Vorbeugung durch Impfung


Rotaviren zeichnen sich durch eine kurze Inkubationszeit aus und sind gegen gängige Reinigungsmittel resistent. Daher sind insbesondere Kleinkinder, die ihre Spielsachen oder ihre Umgebung mit dem Mund erkunden, besonders gefährdet, da das Virus längere Zeit auf Oberflächen überleben kann. Gerade in Krabbelgruppen, Kindergärten sowie Tagesstätten kann das Virus schnell von Kind zu Kind übertragen werden. Eine Impfung ist daher eine wichtige Maßnahme, um der Infektionskrankheit vorzubeugen. 

Seit August 2013 ist die Rotavirus-Impfung unter den Standardimpfungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) aufgeführt. Es wird empfohlen, die als Schluckimpfung verabreichte Impfserie bei Säuglingen ab einem Alter von sechs Wochen durchzuführen. Je nach Impfstoff besteht die Impfserie aus zwei beziehungsweise drei Dosen, die jeweils in einem Abstand von vier Wochen verabreicht werden. Die Kosten der Impfung werden von den Krankenkassen übernommen. 

Der redaktionelle Kurzfilm möchte einen Beitrag zur Aufklärungsarbeit zu Rotaviren leisten und verdeutlichen, welche Auswirkungen eine Infektion für betroffene Familien haben kann. In Interviews mit einem Kinderarzt, einer Krankenschwester und einer Mutter wird auf die Rotavirus-Infektion und die Bedeutung der Schluckimpfung eingegangen.
(1 Epidemiologisches Bulletin Nr. 47/48, 23. November 2015 (Datenstand 18. November 2015)

Mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline

Weitere Informationen:
www.gesundes-kind.de 

 

Titelbild: Besonders häufig betroffen von der hochgradig ansteckenden Magen-Darm-Infektion sind Säuglinge und Kleinkinder – und das weltweit.