Felix Burda Award zeichnet Helden der Darmkrebsvorsorge aus

Am 25. April 2015 zeichnete die Felix Burda Stiftung fünf herausragende Projekte und Persönlichkeiten mit dem Felix Burda Award aus. Zum 13. Mal ehrte eine hochkarätige Jury Menschen und Organisationen, die sich im vergangenen Jahr mit originellen Ideen und viel Engagement für die Darmkrebsvorsorge eingesetzt haben.

„Insbesondere unseren Preisträgern gehört dieser Abend. Denn auch ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Darmkrebsvorsorge in Deutschland in den zurückliegenden Jahren rund 180.000 Neuerkrankungen und 80.000 Todesfälle von Darmkrebs verhindert hat“, sagte Dr. Christa Maar, Vorsitzende der Felix Burda Stiftung. „Die Vorsorgekoloskopie ist nicht nur effektiv, sie spart dem Gesundheitssystem auch bares Geld, da die Behandlungskosten exorbitant gestiegen sind. Ein gutes Argument für die Vorsorgedarmspiegelung.“

 

Bildtext (u.): Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung, im größten Darmmodell Europas. Foto: www.faszination-darm.de

Die Initiative „Rote Hose“ und das Projekt „Das Bier danach“ als „Engagement des Jahres“ ausgezeichnet
Emotionaler Höhepunkt war der Auftritt von Petra Thomas, die im August 2013, mit nur 31 Jahren die Diagnose Enddarmkrebs im vierten Stadium erhielt. Daraufhin gründete sie die Initiative Rote Hose e.V.. Über Printkampagnen, Social Media und virale Marketingaktionen und mit viel persönlichem Engagement klärt die Rote Hose über Darmkrebs und die Bedeutung der Vorsorge auf. Dafür wurde sie mit dem Felix Burda Award in der Kategorie „Engagement des Jahres“ ausgezeichnet. „Sie lässt sich durch ihren Darmkrebs nicht einschüchtern, sondern gibt ihrer Krankheit einen Sinn, indem sie versucht, andere davor zu bewahren“, so Laudatorin Miriam Pielhau, die sich selbst dem Kampf gegen den Brustkrebs stellen musste.

Die bayerische Kabarettistin und Laudatorin Monika Gruber war schwer beeindruckt davon, dass es Männer gibt, die freiwillig zur Vorsorge gehen. Wie man das schafft: Die Preisträger in der Kategorie „Engagement des Jahres“ zeigten es mit der Aktion „Das Bier danach“, initiiert von Dr. Michael Reng aus Goldberg-Klinikum in Kelheim und Brauereichef Georg VI. Schneider, Schneider Weisse München/Kelheim. Die Idee des Projekts: Jeder Teilnehmer erhält nach erfolgter Vorsorgekoloskopie eine Flasche alkoholfreies Weißbier zur Rehydrierung. Monika Gruber lobte die Idee: „Der großartige Gedanke hinter dem ,Bier danach‘ war, die Vorsorgemuffel Männer augenzwinkernd auf das Thema Darmkrebsvorsorge zu schubsen und dem Ganzen den Haut-gout des ,Darüber-spricht-man(n)-nicht‘ zu nehmen.“

Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Showbusiness versammelten sich anschließend im Hotel Adlon Kempinski Berlin, um die Preisträger zu ehren, neue Kontakte zu knüpfen und sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Unter den Gästen in diesem Jahr: Paul Breitner, Verona Pooth, Wolfgang Stumph, Erol Sander, Jochen Schropp, Monika Gruber und Sophia Thomalla. Moderator Vince Ebert führte humorvoll durch die Gala. Presenting Partner des Award-Abends war BMW.

Weitere Informationen:
www.felix-burda-award.de
www.felix-burda-stiftung.de
www.faszination-darm.de

Titelbild: Dr. Christa Maar, Vorsitzende der Felix Burda Stiftung. Foto: Felix Burda Stiftung