Professorin Bettina Reitz wird erste hauptberufliche Präsidentin der HFF

"Ich freue mich sehr, dass mit Bettina Reitz eine höchst profilierte und erfahrene Persönlichkeit für die Präsidentschaft gewonnen werden konnte, die sowohl die kreativen Prozesse des filmischen Schaffens als auch den Medienmarkt bestens kennt und auch administrative Verantwortung in der Medienarbeit getragen hat", so Spaenle. Aufgabe sei es, die Hochschule und die Ausbildung in einer sich ändernden Medienumgebung strategisch weiterzuentwickeln, sagte der Minister mit Blick auf die Ergebnisse der jüngsten Begutachtung der Hochschule durch eine externe Kommission. Bettina Reitz habe hierfür hohe Kompetenz, sie verfüge über eine breit gefächerte berufliche Erfahrung, die sie hier einbringen werde.
 

 

Bildtext (o.): Bettina Reitz erhält aus der Hand von Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle die Bestellungsurkunde. 

 

Bettina Reitz folgt auf Prof. Dr. Gerhard Fuchs, der die Hochschule seit 2003 in einer nebenberuflichen Präsidentschaft leitete und in dessen Amtszeit wichtige Weichenstellungen für die Hochschule fallen.

Biografie Bettina Reitz

Während des Studiums der Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Psychologie arbeitete Bettina Reitz zunächst als Produzentin, Autorin und Regisseurin von Dokumentationen. Nach dem Magisterabschluss (1987) übernahm sie eine Redakteursstelle in der Fernsehredaktion des Hessischen Rundfunks. Von 1991 bis 1997 arbeitete sie zuerst als Redakteurin und später als stellvertretende Redaktionsleiterin in der Fernseh- und Kinoredaktion beim ZDF.

Danach war sie bis 2002 Produzentin der teamWorx Produktion für Kino und Fernsehen GmbH. Von 2003 bis April 2011 leitete sie beim Bayerischen Rundfunk den Programmbereich Spiel – Film – Serie. Von Mai 2011 bis Mai 2012 war sie Geschäftsführerin bei der Degeto Film GmbH. Seit 1. Juni 2012 ist Bettina Reitz Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks. Sie ist Mitglied der Deutschen und Europäischen Filmakademie. Sie ist Kuratoriumsmitglied der Technischen Universität München und Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2009 wurde sie mit dem Hans Abich Preis für besondere Verdienste im Bereich Fernsehfilm ausgezeichnet. Zahlreiche von ihr verantwortete Film- und Fernsehproduktionen erhielten national und international renommierteste Auszeichnungen bis hin zum Oscar für "Das Leben der Anderen" (2007), "Amour" (2013) und Citizenfour (2015).

Weitere Informationen:
www.km.bayern.de

 

Titelbild: Professorin Bettina Reitz. Foto: https://steffen-leiprecht.de