Uni Tübingen: Ehrensenatorenwürde für Margot Käßmann

Käßmann habe sich in den vergangenen Jahrzehnten um die Förderung der Ökumene und des Dialogs zwischen Christen und Muslimen verdient gemacht, sagte der Rektor der Universität, Professor Dr. Bernd Engler. Sie werbe für Toleranz, ein friedliches Miteinander und setze sich für sozial Benachteiligte ein. Aus diesem Grund habe der Senat der Universität beschlossen, sie mit der Würde einer Ehrensenatorin auszuzeichnen. Käßmann sei in der Religion tief verwurzelt und treffe mit ihren öffentlichen Äußerungen häufig den Nerv ihrer Zuhörinnen und Zuhörer, sagte Engler.

 

Bildtext (l.): Margot Käßmann. Foto: Universität Tübingen

Käßmann sei es gelungen, „grundlegende theologische Einsichten einer großen Zahl von Menschen höchst eindrücklich zu vermitteln“, sagte Professor Dr. Dres. h. c. Christoph Markschies, Professor für Ältere Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, in seiner Laudatio. Ihr Engagement erinnere an die „lebenspraktische, seelsorgerliche Dimension“ der Theologie. „Auf diese tiefe Kraft reformatorischer Theologie, in den Ambivalenzen des Lebens zu orientieren, aufmerksam gemacht zu haben, ist wohl das Verdienst von Margot Käßmann, das jedes Lob verdient.“

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Titelbild: Die Universität Tübingen hat die Ehrensenatorenwürde an die Theologin Professor Dr. Dr. h. c. Margot Käßmann verliehen. Foto: Universität Tübingen