Erster Bayerischer Hospizpreis geht an Herta Simson aus München

Dabei sagte die Ministerin: "Die ehrenamtliche Hospizarbeit ist eine elementare Säule in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen. Sie gehört zu den sensibelsten ehrenamtlichen Aufgaben überhaupt. Wer einen Mensch in dessen Sterbeprozess begleitet, benötigt eine große innere Bereitschaft und ein ganz besonderes Einfühlungsvermögen." Die Ministerin ergänzte: "Der Bayerische Hospizpreis soll den Einsatz dieser ehrenamtlichen Hospizbegleiter würdigen und wir wollen damit noch mehr Menschen ermutigen, sich in der Hospizbewegung zu engagieren."

In der Laudatio heißt es unter anderem: „Mit diesem Preis findet die Wertschätzung Ihrer Arbeit einen Ausdruck, aber auch die all derer, die Sie unterstützen: die Gemeinschaft der Hospizbegleiter in Traunstein und Umgebung und natürlich auch Ihre Familie.

Sie haben sich in vorbildlicher Weise mit Tatkraft, Engagement und finanziellem Einsatz uneigennützig in den Dienst der Gesellschaft gestellt. Seit über 20 Jahren begleiten Sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen, sei es in Krankheit oder in der Sterbephase. Mit Ihrer Pionierarbeit haben Sie dafür gesorgt, dass der Hospizgedanke in der Gesellschaft seinen Platz gefunden hat. Nochmals meinen herzlichen Dank an Sie und an alle Ihre Mitstreiter.“

Weitere Informationen:
www.stmgp.bayern.de

Titelbild (v.l.): Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Herta Simson. Foto: © Staatsministerium für Gesundheit und Pflege