UN-Dekade Biologische Vielfalt: Dr. Anja Oetmann-Mennen für Schmuck aus alten Bohnensorten geehrt

Um alte Bohnensorten zu schützen und aus ihnen innovative Produkte herzustellen, kam Frau Dr. Oetmann-Mennen vor rund acht Jahren auf die Idee, Schmuck aus Bohnen anzufertigen. Viele der alten Sorten geraten immer mehr in Vergessenheit und in Gefahr, ganz aus den heimischen Gärten zu verschwinden. Inspiriert wurde Dr. Anja Oetmann-Mennen durch die immer neuen Farben und Musterungen der Bohnenkerne, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelten. Durch die Kombination der Bohnenkerne mit Metall und Glasperlen stellt sie einzigartige Colliers, Anhänger und Ohrschmuck her. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat und kann von den Kunden selbst zusammengestellt werden. Vertrieben werden die Stücke auf dem Wochenmarkt oder im Internet. Die Bohnenkerne werden in Dortmund in einer Gärtnerei vermehrt, in der Jugendliche im Rahmen eines beruflichen Integrations-Projekts an die Arbeit im Garten herangeführt werden. Außerdem wird jedes Jahr ein Teil des Umsatzes an den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. gespendet.

Weitere Informationen:
www.un-dekade-biologische-vielfalt.de

Titelbild (v.l.): Dr. Christiane Schell vom BfN, Dr. Oetmann-Mennen und UN-Dekade-Botschafterin Sarah Wiener. Foto: © Michael Münch