KDFB: Schießleder führt weiterhin Frauenbund in Bayern

Der größte Frauenverband in Bayern und der Pfalz wählte am Wochenende in Würzburg einen neuen Landesvorstand. Die Theologin und Caritaswissenschaftlerin Elfriede Schießleder aus Wurmannsquick wird auch in Zukunft für mehr als 180.000 Frauenbund-Frauen sprechen.

Bildtex (r.)t: Elfriede Schießleder, wieder gewählte Vorsitzende des KDFB-Landesverbandes, freut sich über die Glückwünsche der Staatssekretärin Bundesministerum für Ernährung und Landwirtschaft, Maria Flachsbarth (r.) zur Wiederwahl. Foto: Eva Gras

 

Zu Stellvertreterinnen im Landesvorstand des KDFB wurden gewählt: Monika Arzberger aus Haag a. d. Amper, Lieselotte Feller aus Gerolzhofen, Sabine Slawik aus Augsburg und Walburga Wittmann aus Regensburg. Schriftführerin wurde Renata Fuß-Hanak aus Heilsbronn und Schatzmeisterin Christiane Tewes aus Schernfeld.

Erklärtes Ziel für den KDFB ist es nun: Ordentliche Bezahlung und existenzielle Sicherheit für all die Menschen, die sich um andere sorgen. Und das seien nun einmal meistens Frauen. Kämpferisch will der größte Frauenverband Bayerns in die Zukunft gehen. Die Delegierten fordern: Der Arbeitsbegriff muss über die Erwerbsarbeit hinaus erweitert werden. Typische Frauenberufe müssen endlich besser bezahlt werden. Für alle Care-Zeiten muss es eine steuerfinanzierte Sockelrente geben. Die Steuerklasse V muss abgeschafft werden.

Der Einsatz für die Sache der Frauen lohnt sich. Beispiel dafür ist die Mütterrente. Der Frauenbund hat mit seinem Gewicht und seiner guten Netzwerk-Arbeit ein Stück mehr Rentengerechtigkeit erreicht. „Dieser Erfolg beflügelt unsere Bemühungen bei der Vertretung von Fraueninteressen in Gesellschaft, Politik und Kirche“, so Schießleder.
(Quelle: KDFB)

Weitere Informationen:
www.frauenbund-bayern.de

Titelbild: Sie werden den KDFB-Landesverband in den nächsten Jahren leiten: Renata Fuß-Hanak (links), Walburga Wittmann (2.v.l.), Christiane Tewes (4.v.l.), Elfriede Schießleder (5.v.l.) und Lieselotte Feller (rechts). Zur Wahl gratulierte die KDFB-Präsidentin Maria Flachbart (3.v.l.). Foto: Eva Gras