BPW-Präsidentin Henrike von Platen wiedergewählt

Vizepräsidentin bleibt die Wiesbadenerin Rosemarie Steinhage. Im Amt bestätigt wurden auch Sonja Still, Sigrid Beyer und Johanna Marius. Neu im Bundesvorstand sind Brigitte Lausch und Martina Lenhardt.

Während Henrike von Platens Amtszeit hat das Frauennetzwerk die Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit eröffnet sowie das Equal-Pay-Day-Forum aufgebaut, um den Equal Pay Day auch über den Aktionstag hinaus zu stärken. Zum 6. Tag für gleiche Bezahlung für Frauen und Männer fanden 2013 bereits mehr als 1.000 Veranstaltungen bundesweit statt.

Gemeinsam mit anderen Verbänden setzte sich von Platen in den vergangenen drei Jahren für die Einführung der Frauenquote in Deutschland ein. Zuletzt befragte sie im Rahmen der Aktion „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten“ Bundestagskandidaten und -kandidatinnen zu wichtigen Fragen der Frauenpolitik. Als weitere wichtige Neuerung schuf von Platen die Möglichkeit für Unternehmen, Mitglied im BPW Germany zu werden.

„In den vergangenen drei Jahren haben wir es geschafft, sowohl das Thema gleiche Bezahlung für Frauen und Männer als auch die Frauenquote auf die politische Agenda zu setzen. Jetzt wollen wir tatsächliche Veränderungen durchsetzen, um endlich eine paritätische Besetzung aller wichtigen Entscheidungsgremien sowie gleiche Einkommens- und Karrierechancen für Frauen und Männer zu erreichen“, formulierte die BPW-Präsidentin ihre Ziele für die zweite Amtszeit.

Weitere Informationen:
www.bpw-germany.de

Titelfoto: Henrike von Platen. BPW Germany