Auszeichnung für Jugend forscht Lehrerin Dr. Brigitte Heink


Seit 1992 ist Dr. Brigitte Heink Schulleiterin des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums in Leipzig, einer Spezialschule mit vertiefter mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung. Die Entwicklung dieses Schulprofils ist eine der herausragenden Leistungen der Preisträgerin, die an ihrer Schule zuvor sechs Jahre lang als Fachlehrerin für Mathematik und Physik tätig war. Darüber hinaus hat sich Dr. Brigitte Heink, die als Schulleiterin mit “Herz und Verstand” gilt, um die Vernetzung ihrer Schule mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen verdient gemacht. Bereits unmittelbar nach der Wende initiierte sie zahlreiche Kooperationen zur Förderung von Spitzenschülern.

An ihrer Schule wirkte Dr. Brigitte Heink zudem viele Jahre als Betreuungslehrerin von Jugend forscht Projekten ” auch dies ist Ausdruck ihrer beispielhaften pädagogischen Arbeit. Im Programm des Leipziger Gymnasiums bildete der Wettbewerb von Beginn an eine wichtige Säule des Unterrichts, den die Schulleiterin gleichzeitig als Fortbildung betrachtet ” nicht nur für die Jugendlichen, sondern ebenso für die Lehrer, die hier gemeinsam mit ihren Schülern Neuland betreten und voneinander lernen können.

Dank des außerordentlichen Engagements der Preisträgerin hat sich das Wilhelm- Ostwald-Gymnasium bundesweit zu einer der erfolgreichsten Jugend forscht Schulen entwickelt. Seit 1991 konnten sich 37 Schülerinnen und Schüler mit insgesamt 25 Projekten für den Bundeswettbewerb, die Finalrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb, qualifizieren. Unter den preisgekrönten Arbeiten, die die Schule hervorgebracht hat, waren auch drei Bundessiegerprojekte.

Hintergrund:
Die nach dem deutschen Physik-Nobelpreisträger benannte Ehrung erhalten engagierte Pädagogen, die sich in besonderer Weise um die Anregung von Schülerinnen und Schülern zu naturwissenschaftlichem Denken und Arbeiten verdient gemacht haben.

Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Carl-von-Ossiezky-Universität Oldenburg und der EWE-Stiftung vergeben. Die Nominierung erfolgt in Kooperation mit namhaften Förderern aus dem Bildungsbereich, darunter auch die Stiftung Jugend forscht e. V.

Der Namensgeber des Preises, Professor Klaus von Klitzing, verbrachte die ersten Jahre seiner Schulzeit in Oldenburg. 1985 wurde der Wissenschaftler für den von ihm entdeckten “Quanten-Hall-Effekt” mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Seit 1985 ist der Nobelpreisträger Direktor des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart. Zuvor war er Lehrstuhlinhaber an der Technischen Universität München.

Quelle: Stiftung Jugend forscht

Weitere Informationen: www.jugend-forscht.de

(Der Link wurde am 06.12.2006 getestet.)