Freie Uni Berlin startet mit “Afrikanische Frauen bewegen”


Zum Auftakt der Reihe am 1. November spricht die Politologie-Professorin Cilja Harders über die Umbrüche und die Lage der Frauen in Ägypten. Als Gast zum Abschluss am 14. Februar 2012 wird Lilia Labidi erwartet, die Ministerin für Frauen, Familie und Kinderangelegenheiten in der amtierenden Übergangsregierung Tunesien.

Die Vorlesungen finden jeweils dienstags um 18 Uhr statt. Sie werden organisiert von Ulrike Schutz, Privatdozentin der Freien Universität und Professorin an der Theologischen Hochschule Friedensau. Veranstalter ist der OSI-Club, der Alumni- und Förderverein des Otto-Suhr-Instituts Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Einige der Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.

Die jüngsten Entwicklungen in Ägypten, Libyen und Tunesien ziehen einmal mehr die Blicke auf Afrika. Doch nicht allein diese aktuellen Aspekte machen den Reiz der neuen Afrika-Ringvorlesung "Politik – Ökonomie – Diskurse: Afrikanische Frauen bewegen" aus, sondern auch die thematische Fokussierung auf die Situation der afrikanischen Frauen. Der OSI-Club konnte Referentinnen aus Ghana, Nigeria, Sudan, Tunesien, den USA, Großbritannien, der Schweiz und Deutschland gewinnen. Sie beleuchten so unterschiedliche Aspekte wie die Rolle der Frau auf dem Arbeitsmarkt, eine feministische Perspektive im Kampf gegen den Militarismus und neue Wege des Panafrikanismus.

Weitere Informationen:
www.osi-club.de

(Der Link wurde am 01.11.2011 getestet.)