MVHS: „Meine liebe, süße Emilie“ – zwei Abende zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane

Bildunterschrift: Julia Cortis. Foto (c) Alexander_Timtschenko

München. – „Geliebter Theo“ – „Meine liebe, süße Emilie“. Theodor Fontane und seine Frau Emilie waren fast 50 Jahre verheiratet. Doch schon in den ersten Ehejahren war Fontane insgesamt fast zwei Jahre abwesend – in einer Zeit, in der Emilie die ersten ihrer sieben Geburten erlebte. Der Briefwechsel der Eheleute von 1845 bis 1898 lässt ein gemeinsames Leben Revue passieren, das keineswegs komplikationslos verlief.

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Eine Collage von und mit Julia Cortis

Theodor Fontane war bis ins hohe Alter ein Reisender. In seinen Notizbüchern hielt er unterwegs erste Eindrücke fest. Das bezeugen insbesondere die Notizen zu den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, an denen er mehr als 30 Jahre lang gearbeitet hat. Für seine Romane fertigte Fontane Umgebungsskizzen an, die dann Eingang in seine erzählte Welt fanden.

Julia Cortis, Sprecherin unter anderem beim Bayerischen Rundfunk, lässt das einzigartige Psychogramm einer Schriftstellerehe lebendig werden.

Die Lesung „Theodor und Emilie Fontane: Eine Liebe in Briefen“ – Eine Collage von und mit Julia Cortis“ findet statt am Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr im Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28. Veranstalter ist die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule. Eintrittskarten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer I244020, Restkarten vor Ort)

Weitere Informationen:
Telefon: 0 89- 4 80 06-0
www.mvhs.de/offene-akademie

Bildunterschrift: Theodor Fontane (c) wikimedia commons

Theodor Fontane – Reisen und Schreiben

Theodor Fontane war bis ins hohe Alter ein Reisender. In seinen Notizbüchern hielt er unterwegs erste Eindrücke fest. Das bezeugen insbesondere die Notizen zu den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, an denen er mehr als 30 Jahre lang gearbeitet hat. Für seine Romane fertigte Fontane Umgebungsskizzen an, die dann Eingang in seine erzählte Welt fanden.

Gabriele Radecke ist eine der renommiertesten Fontane-Forscherinnen und Leiterin der Fontane-Arbeitsstelle in Göttingen. Ausgehend von den Notizbüchern führt sie Fontanes Arbeitsweise sowie die Entstehung seines Werkes exemplarisch vor.

Bildunterschrift: Fontane der Ehebriefwechsel 1844 – 1898 (c) Aufbau Verlag

Der Vortrag mit Lesung findet statt am Mittwoch, 17. Juli, 19 Uhr im Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28. Veranstalter ist die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule. Eintrittskarten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer I244020, Restkarten vor Ort).
(Quelle: MVHS)

Weitere Informationen:

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www.mvhs.de/offene-akademie