Bayerische Staatskanzlei: Augsburgerin Leonie Prillwitz mit Jugend forscht Bayern 2019-Sonderpreis geehrt

Leonie Prillwitz vom Maria-Ward-Gymnasium Augsburg des Schulwerks der Diözese Augsburg, Sonderpreis des bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann (rechts) und Tobias Nickel. Foto: Bayerische Staatskanzlei

München/Vilsbiburg. – Großer Empfang in der Bayerischen Staatskanzlei. Dort ehrte Staatsminister Dr. Florian Herrmann am gestrigen Donnerstag im Prinz-Carl-Palais in München die besten Jungforscher Bayerns. Leonie Prillwitz vom Maria-Ward-Gymnasium Augsburg des Schulwerks der Diözese Augsburg, erhielt den Sonderpreis des bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus.

Die Schülerin überzeugte die Jury mit ihrer Untersuchung „Mikrofasern – Gefahr aus der Waschmaschine?! 2.0“. Mit Hilfe einer speziellen Rohrkonstruktion wurde untersucht, wie Filtermethoden für Waschmaschinenabwasser effizient aufgebaut werden können. Dabei wurden unterschiedliche Filtergewebe und die Wasserhärte berücksichtigt.

Die Schüler des Ludwigsgymnasiums Straubing haben ein Warnsystem für Ileostoma-Patienten, also für Personen mit einem künstlichen Dünndarmausgang, entwickelt. Gerold, Anna und Felix Kiefl (von links) vom Ludwigsgymnasium Straubing, Landessieger Arbeitswelt, mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann (rechts) und Dr. Tobias Nickel. Foto: Bayerische Staatskanzlei

Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann gratulierte den Landessiegern: „Sie alle haben mit viel Erfindergeist und Kreativität, Energie und Durchhaltevermögen ihre eigenen Forschungs- und Entwicklungsideen verfolgt. Ich bewundere die Zielstrebigkeit dieser jungen Talente, die neben der Schule ihre anspruchsvollen Projekte verfolgen, auch wenn es kompliziert wir

„Die Jugend forscht-Teilnehmer haben in ihren Projekten wichtige Fragen gestellt und spannende Antworten gefunden. Die 21 Landessieger, die heute geehrt wurden, haben uns beim Landeswettbewerb ganz besonders mit ihren Innovationen beeindruckt“, so Dr. Tobias Nickel, Patenbeauftragter für Jugend forscht bei der Dräxlmaier Group, die 2017 erstmals als Patenunternehmen von Jugend forscht Bayern aufgetreten war und seitdem alle zwei Jahre Gastgeber des Landeswettbewerbs ist. Als Sonderpreis hat das Vilsbiburger Unternehmen in diesem Jahr an die Teilnehmer eines Projekts des Landesfinales ein Praktikum im Unternehmen vergeben.

Dr. Tobias Nickel (rechts), Patenbeauftragter Jugend forscht bei der Dräxlmaier Group, Dr. Monika Christl (links), Landeswettbewerbsleiterin Jugend forscht Bayern, und Staatsminister Dr. Florian Herrmann (Mitte) mit den Siegern von Jugend forscht Bayern 2019.
Foto: Bayerische Staatskanzlei

Die 21 Nachwuchswissenschaftler hatten Anfang April den Landeswettbewerb Jugend forscht Bayern bei der Dräxlmaier Group in Vilsbiburg gewonnen. Nun vertreten die Landessieger vom 16. bis 19. Mai den Freistaat mit ihren Siegerprojekten beim Bundeswettbewerb in Chemnitz. Dort messen sie sich in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik mit den Landessiegern aus den anderen Bundesländern.(Quelle: Bayerische Staatskanzlei und Dräxlmaier Group)

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