Focus: Lagerfeld ging davon aus, dass Chanel nach seinem Tod an die Chinesen verkauft werde

Berlin. – Karl Lagerfeld ist davon ausgegangen, dass die Modefirma Chanel nach seinem Tod „wahrscheinlich an die Chinesen verkauft“ werde. Dies prophezeite der Modeschöpfer seiner Freundin, der Journalistin Patricia Riekel.

Die langjährige Bunte-Chefin, die über 25 Jahre zu den engen Vertrauten Lagerfelds zählte, schreibt in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus (erschien am 23.02.2019) über Lagerfeld, der in dieser Woche im Alter von 85 Jahren verstarb. Bei einem Besuch Riekels im Oktober vergangenen Jahres, sagte der Modeschöpfer, er wolle nach seinem Tod verbrannt werden. „Aus, Asche, Tonne.“ Der für seinen außergewöhnlichen Lebensstil und seine Selbstinszenierungen berühmte Lagerfeld beschrieb sein Leben als einfach, diszipliniert und „doch sehr deutsch, sehr spießig.“

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Offenbar war er bis ins hohe Alter an Klatsch interessiert. So spottete er, laut Riekel, besonders gern über Heidi Klum – und konnte nicht glauben, dass Boris Becker tatsächlich pleite sei.

Brikada.de berichtete am 4. Dezember 2017: „Karl Ikonik Accessoires-Pop-Up Shop startet im Alsterhaus in Hamburg“. feline Choupette trägt nun auch Sonnenbrille … Foto: ©Karl Ikonik

Bei dem Treffen mit Riekel im Oktober, dem letzten Beisammensein der beiden Freunde, erzählte Lagerfeld besonders gern von seiner geliebten Katze Choupette. Er berichtete, er habe dem Mädchen, das er extra für das Tier angestellt hatte, ein eigenes Haus gekauft, damit die Katze im Falle seines Ablebens gut versorgt sei. „Wenn die Leute wüssten, wie ich wirklich lebe“, so Lagerfeld zu Riekel, „abends liege ich mit Choupette im Bett und bin einfach nur glücklich.“
(Quelle: Nachrichtenmagazins Focus Nr. 9/19)

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www.focus.de