Baden-Württemberg: Dr. Martina Pötschke-Langer erhält Bundesverdienstkreuz


"Mit Beharrlichkeit, großer Sachkenntnis und immensem persönlichem Engagement ist es Frau Dr. Pötschke-Langer gelungen, das medizinisch und gesellschaftlich relevante Thema der Krankheitsprävention durch Tabakkontrolle ins öffentliche Bewusstsein zu rücken", sagte der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Peter Frankenberg. Besonders hervorzuheben sei ihr großes Engagement bei der Aufklärung von Schulkindern und Jugendlichen.

Es sei ganz entscheidend auch dem sehr persönlichen Einsatz von Frau Dr. Pötschke-Langer zu verdanken, dass in Deutschland die Landesparlamente Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern erlassen hätten. Die gesundheitlichen Gefahren, die vom Rauchen ausgingen, und die großen sozialen und gesellschaftlichen Folgelasten seien inzwischen allen bewusst. Dieser Bewusstseins- und Einstellungswandel habe eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung bewirkt.

Dr. Martina Pötschke-Langer wurde 1951 in Bautzen geboren. Sie studierte Medizin, Literatur und Geschichte an der Universität Heidelberg. Nach ihrer Promotion wendete sie sich dem Gebiet der Krankheitsprävention zu. Sie koordinierte das Nationale Blutdruckprogramm am Deutschen Institut für Blutdruckforschung in Heidelberg. Seit 1997 ist sie Gründungsleiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum. Dort wurde im Jahr 2002 ein WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle etabliert, das Dr. Martina Pötschke-Langer leitet.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst