Professorinnen Robin Curtis und Barbara Di Ventura verstärken Medienkulturwissenschaft und biologische Signalforschung an der Uni Freiburg

 

 

 

Freiburg. – Der Albert-Ludwig-Universität Freiburg ist es gelungen, führende Wissenschaftlerinnen für einen Lehrstuhl zu gewinnen: Robin Curtis und Barbara Di Ventura.

Robin Curtis arbeitet seit kurzem als Professorin für Medienkulturwissenschaft und erforscht Bilder, zumal bewegte Bilder, in allen gegenwärtigen und historischen Erscheinungsformen. Diese untersucht sie u.a. im Zusammenhang von Installationen, Darbietungen auf Festivals und Kunstbiennalen, in Werbung, Film, TV und digitalen Plattformen wie YouTube. Weiter beschäftigt sich Robin Curtis mit Theorien des dokumentarischen Bildes und der Erfahrung von Langeweile.

Curtis studierte Cinema Studies und German Languages and Literature an der University of Toronto (Kanada), nahm ein Magisterstudium der Theaterwissenschaft und Nordamerikastudien an der FU Berlin auf, wo sie auch promoviert wurde. Von 2012 bis 2017 war sie Professorin für Theorie und Praxis Audiovisueller Medien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Barbara Di Ventura leitet in Freiburg das Gebiet für biologische Signalforschung mit Schwerpunkt Optogenetik, einer neuen Technik der synthetischen Biologie. Diese kombiniert optische und genetische Methoden, um Zellen gezielt zu beeinflussen. Die Arbeitsgruppe der Wissenschaftlerin befasst sich speziell mit Proteinen, die Gene an- und abschalten können.

Di Ventura hat Technische Informatik an der Uni La Sapienza in Rom studiert. 2007 wurde sie am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg im Bereich der Synthetischen Biologie promoviert. Mit ihrem Team der Uni Heidelberg hat di Ventura in der „International Genetically Engineered Machine Competition“ zweimal den ersten Preis erreicht.
Autorin: Doris Losch

 

Weitere Informationen:
www.uni-freiburg.de