DAK- Fastenzeitstudie: Deutsche verzichten auf Alkohol und Süßes

Am Aschermittwoch ist alles vorbei – ja, aber für viele Menschen beginnt nahtlos die Fastenzeit! Mehr als jeder zweite Deutsche hat schon einmal gezielt für mehrere Wochen auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet. Bei den 30- bis 44-Jährigen haben fast 70 Prozent mindestens einmal eine persönliche Fastenzeit eingelegt. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Am häufigsten verzichten die Bundesbürger auf Alkohol und Süßigkeiten. Knapp 30 Prozent lassen lieber ihr Handy oder Internet aus.

Laut DAK-Studie haben 56 Prozent der Deutschen bereits mindestens einmal für mehrere Wochen gefastet. „Besonders beliebt ist das Fasten in der so genannten Rushhour-Generation der 30- bis 44-Jährigen“, erklärt Expertin Silke Willms von der DAK-Gesundheit. Hier haben 68 Prozent der Befragten schon einmal gezielt verzichtet, während es in der Altersgruppe über 60 Jahre nur 45 Prozent sind.

Je nach Alter und Geschlecht wird der gesundheitliche Nutzen des Fastens sehr unterschiedlich bewertet. Vor allem die 30- bis 44-Jährigen und Frauen finden mit 64 bzw. 62 Prozent den gezielten Verzicht auf Genussmittel oder Konsumgüter gesundheitlich sinnvoll. Bei den Männern und in der Altersgruppe der 45- bis 59Jährigen sieht dies nur jeder zweite so.

Fastenzeit 2015: Hierauf würden die Deutschen am ehesten verzichten: Alkohol (70 Prozent), Süßigkeiten (64 Prozent), Fleisch (41 Prozent), Rauchen (40 Prozent), Fernsehen (33 Prozent), Handy, Computer (27 Prozent und Auto (15 Prozent).
(Quelle: Repräsentative Bevölkerungsbefragung durch Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit, 2.bis 6. Februar 2015, 1.008 Befragte)

Weitere Informationen:
www.dak.de

Titelbild: Während der Fastenzeit verzichten viele Frauen gezielt auf Genussmittel oder Konsumgüter. Foto: DAK