UN-Dekade-Botschafterin Sarah Wiener zeichnet Engagement für die biologische Vielfalt aus

Die Kölner GartenClubs des Vereins Querwaldein gestalten mit Kindern und Jugendlichen Gemeinschaftsbeete in der Stadt und kultivieren dabei auch seltene einheimische Gemüsesorten. Je nach Jahreszeit wird in den Gartenclubs gepflanzt, gesät und gejätet und die Ernte gemeinsam verspeist. Den Kindern und Jugendlichen aus urbanen Verhältnissen wird so ein positives Verhältnis zu selbstangebautem Obst und Gemüse und nachhaltigem Konsum näher gebracht.

Ausgezeichnet wurde das Projekt von UN-Dekade-Botschafterin Sarah Wiener, die dessen wertvollen Beitrag für Mensch und Natur betont: „Die Kölner GartenClubs bringen die Natur in die Stadt. Die Kinder haben Spaß und Bewegung an der frischen Luft und lernen, dass sie selbst aktiv etwas zum Naturschutz beitragen können. Ganz nebenbei werden sie auch noch für die Notwendigkeit der biologischen Vielfalt sensibilisiert und lernen vieles über die ökologischen Zusammenhänge in der Tier- und Pflanzenwelt. Das Projekt verbindet Bildung mit Naturschutz und Gruppensinn und hat sich seine Auszeichnung mehr als verdient!“

Der Anbau regionaltypischer Sorten zur Förderung des nachhaltigen Konsums wird nicht nur in Köln gepflegt: Die Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald baut schon seit dem 16. Jahrhundert Süßkirschen an. Im Laufe der Jahre hatte der Kirschanbau in der Region jedoch immer stärker an Bedeutung verloren. Nun erleben mehr als 300 Kirschsorten, die teilweise als verschwunden galten, ihre Rückkehr in die „Kirschenschatztruhe“ Deutschlands

Begleitet wird das Projekt von Lehrpfaden, Veranstaltungen und insbesondere der Vermarktung der traditionellen Früchte in der Region.

Weitere Informationen:
www.un-dekade-biologische-vielfalt.de

Titelbild: Auszeichnung der Kölner Gartenclubs (v.l.): Sarah Wiener, Stephan Weinand und Patricia Hoepp von den Kölner Garten-Clubs, Dr. Christiane Schell. Foto: © Michael Münch