aid: Vegetarische Ernährung – Verzicht auf Fleisch ist Trend


Wenn auch letztere nicht mehr auf dem Speiseplan auftauchen, spricht man von einer veganen Ernährung. Neuerdings verbreiten sich auch die Bezeichnungen Flexitarier oder Halbzeitvegetarier. Damit sind Personen gemeint, die ihren Fleisch- und Fischkonsum bewusst stark eingeschränkt haben, ohne ganz darauf zu verzichten.

Die persönlichen Gründe für eine vegetarische Ernährung sind vielfältig und können sich im Laufe der Zeit ändern. Neben den ethischen Aspekten werden die moralischen und ökologischen zunehmend bedeutender. Der Einfluss der Tierhaltung auf Umwelt, Klima und Welthunger ist deutlich zu erkennen. Viele kritische Verbraucher werden sich dadurch der Verantwortung ihrer Kaufentscheidungen bewusst. Auch gesundheitliche Aspekte können die Entscheidung für den Vegetarismus begründen. Eine vollwertige vegetarische Ernährung verringert im Gegensatz zur deutschen Durchschnittskost das Risiko von Stoffwechsel- und Herzkreislauferkrankungen sowie Übergewicht.

Der Fleischkonsum beträgt in Deutschland rund 60 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Das sind rund 1,2 Kilogramm pro Woche. Und damit ist der Wert deutlich höher als ihn die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, nämlich maximal 300 bis 600 g Fleisch pro Woche.

Zunehmend wird klar, dass Fleisch und Fisch nicht unbedingt zu einer vollwertigen Ernährung notwendig sind und der Vegetarismus eine sehr nachhaltige Form der Ernährung darstellt. Pflanzliche Lebensmittel sowie Milch und Eier reichen aus, um den täglichen Bedarf an Nährstoffen aufzunehmen, wie sie in internationalen Referenzwerten empfohlen werden.
Quelle: aid: Nora Moltrecht

Weitere Informationen:
www.aid.de

(Der Link wurde am 19.11.2011 getestet.)