APCOR/Deutscher Korkverbandes: Weintrinker schätzen Naturkorken


Kunststoffstopfen, Drehverschluss und Glasstöpsel liegen weit abgeschlagen. Ganz zu Recht lieben Weinkenner den Naturkorken wegen seiner aromabewahrenden Eigenschaften und der Tradition im Sinne der Genusskultur und, na klar, des unnachahmlichen typischen Korken- „Plopps“ beim Öffnen der Flasche!

Bei der Kaufentscheidung spielt die Verschlussart eine ebenso zentrale Rolle wie Rebsorte, Süßegrad und Herkunft.
Vor einigen Jahren war das „Korkeln“ noch gefürchtet. Das spielt jetzt keine Rolle mehr. Erstens ist die Qualität der Rohware von der Korkeiche noch besser geworden, zum Zweiten wird für die Reinigung in Weinkellereien kein Chlor mehr verwendet, sondern Trinkwasser. Denn der für die so genannten „Mufftöne“ verantwortliche Stoff TCA stammt vom Chlor und nicht vom Korken. Deutsche Winzer verwenden wieder – besonders für hochwertige Weine – zunehmend Naturkorken.

Weine mit Naturkorken sind praktisch unbefristet lagerfähig, während andere Verschlüsse nur für eine Weinlagerzeit von zwei bis vier Jahren stehen. In verkorkten Flaschen reift Wein in aller Ruhe heran.
Korkeichen gedeihen hauptsächlich in Portugal, Marokko, Tunesien. Die Wälder sind unverfälschte Biotope, Wildkatzen finden dort u.a. Zuflucht und viele Vogelarten. Allein die portugiesischen Korkeichenwälder binden jährlich rund 4,8 Millionen Tonnen CO² (Kohlenstoffdioxid). Kork ist hundertprozentig ökologisch und wiederverwendbar.
Doris Losch

Weitere Informationen:
www.natuerlichkork.de

(Der Link wurde am 17.11.2011 getestet.)