aid: Insekten statt Beefsteak


Und sie sind nicht mehr oder weniger unappetitlich anzusehen, als gegrillte Garnelen. Angesichts der aktuellen Probleme in der Ernährungssicherung greift auch die Welternährungsorganisation FAO in Rom das Thema Insekten als Nahrungsmittel auf.

Denn für rund 2,5 Milliarden Menschen ist der Verzehr von mehr oder weniger großen Krabbeltieren bereits Teil ihrer täglichen Ernährung – ähnlich wie der Konsum von Fleisch oder Fisch in den westlichen Industrienationen.

Einige Larvenarten oder geröstete Termiten gelten bisweilen als wahre Delikatessen. Rund 1.700 Arten aus den Ordnungen der Käfer, Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Ameisen, sowie Grashüpfer, Termiten und Zikaden werden nach Angaben der FAO weltweit verzehrt. Insekten seien eine exzellente Quelle nicht nur für Protein, sondern auch für Fett und Mikronährstoffe.

Zudem sieht die FAO einen positiven Effekt auf die Artenvielfalt, denn sobald Arten einen wirtschaftlichen Nutzen erbrächten, sorge man sich ungleich besser um deren Erhaltung.
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.fao.org

(Der Link wurde am 08.06.2011 getestet.)