Bunt, rund und gesund: Ostereier


Was zählt, sind Frische, Qualität und Geschmack bei Eiern aus heimischen Ställen, wo strenge Prüfkriterien und betriebliche Eigenkontrollen herrschen. Wichtiger Bestandteil bei der Erzeugung deutscher Eier sind auch eine optimale Stallhygiene und regelmäßige Rückstandsuntersuchungen. Amtlich zugelassene Packstellen nehmen frische Eier direkt nach dem Einsammeln unter die Lupe und sortieren sie nach Güte, Größe und Gewicht. Sie bekommen dann den bekannten Stempel, der Auskunft über Güteklasse und Herkunft gibt. Ein hoher Anteil an Eiweiß, Vitaminen wie D, B 12, Biotin und Folat sowie Mineralsalzen wie Selen und Eisen machen Eier auch zu einem gesunden Nahrungsmittel. Eisen ist wichtig für den Transport des Sauerstoffs zu sämtlichen Körperzellen, und als Bestandteil verschiedener Enzyme auch für das optimale Funktionieren des Immunsystems verantwortlich. Vitamin D ist notwendig für die Knochen- und Zahnbildung. Biotin ist unentbehrlich für den Stoffwechsel und B 12 für die Bildung von roten Blutkörperchen. Dem Mineralstoff Selen werden antioxidative Eigenschaften gegen freie Radikale zugeschrieben. Ein einziges Ei deckt auch ca. 26 Prozent der täglich empfohlenen Zufuhr an Folat (Folsäure), das unentbehrlich beispielsweise für Schwangere und junge Mütter ist.
Keine Angst vor dem im Ei enthaltenen Cholesterin; das darin ebenfalls enthaltene Lecithin senkt die Aufnahme des Cholesterins im Darm. Außerdem reguliert der gesunde menschliche Organismus seinen Cholesterinspiegel zu 98 Prozent selbst, unabhängig von der Ernährung.
Eier sollte man nicht ganz frisch, sondern am besten einige Tage ab Legedatum verzehren. Diese Reifezeit wird benötigt, damit sie ihren unnachahmlichen Wohlgeschmack entfalten können. Kühl gelagerte frische Eier ” am besten in der Eierbox des Kühlschranks ” haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum von 28 Tagen. Bei der Lagerung sollte man die Nähe zu stark riechenden Nahrungsmitteln, wie würziger Käse, vermeiden, da Eier leicht Gerüche annehmen.
In Zeiten der Vogelgrippe sollte man Eier immer 10 bis 12 Minuten kochen. Hartgekochte Eier brauchen nach dem Kochen nicht kalt abgeschreckt werden, denn beim Abschrecken dringt Wasser durch die poröse Schale des Eis und mit ihm zahlreiche Bakterien, die die Haltbarkeit herabsetzen. Und die Eier lassen sich nach dem “Kälteschock” auch nicht besser schälen ” das ist ein Küchentipp aus Omas “Mottenkiste”. Nicht abgeschreckte Eier dagegen sind, wenn die Schale nicht beschädigt ist, mit Leichtigkeit drei Wochen haltbar. Das gilt übrigens auch für die gefärbten Ostereier.

Übrigens, im März 2005 wurden rund 604 Millionen der kleinen Naturprodukte in Deutschland verkauft, während im Jahresdurchschnitt 2005 monatlich rund 493 Millionen davon über den Ladentisch gingen. Verbrauchern fällt dabei die Entscheidung für frische deutsche Eier aufgrund der eindeutigen Kennzeichnung besonders leicht.
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Quelle: CMA