Vulkanland Steiermark: Spezialitäten aus Glut und Leidenschaft



München – Zu allererst verbinden wir die Steiermark mit Kürbiskernöl und Äpfeln. Aber die Region, zumal das Gebiet rund um die fast 900 Jahre alte Riegersburg im Südosten, hat noch mehr für den feinen Gaumen zu bieten.

In München präsentierte sich das „Thermen- und Vulkanland Steiermark“ von seiner schönsten kulinarischen Seite.

Schinken-Wurst/Wein-Platte – TVB Riegersburg/Vulcano Schinkenmanufaktur

 

Die Riegersburg steht auf einem 200 m hohen Basaltkegel praktisch mitten in einem – glücklicherweise erloschenen – Vulkan. In der fruchtbaren, ehemals „glutvollen“ Erde gedeihen Rebstöcke für Wein, Sekt, Edelbrände und feine Essige besonders gut. Essige reifen bis zu 20 Jahre, mindestens aber zwei Jahre in Holzfässern zu Apfel-Balsamessig und Tomatenessig heran.

Auch bei Käse vertreten die steirischen Hersteller die Premiumlinie, so etwa die Fromagerie zu Riegersburg mit Sorten von der Kuh (Schimmelbrie), von der Ziege (z.B. mit Uhudlerbeeren!) oder Schaf (z.B. Schafsbusen mit Gojibeeren).

Interessant sind die „Schwarzen Nüsse“, eine Rarität aus grün geernteten Walnüssen, die mitsamt der Schale, aber dünn aufgeschnitten in Sirup eingelegt und zu Wild, Käse und Desserts serviert werden.

Handgeschöpfte Schokoladen. Foto: (c)Zotter

Eine große wirtschaftliche Rolle spielt der Schinken, genauer der Vulcano-Schinken. Dieser zähle, so die herstellende gleichnamige Manufaktur, zu den besten der Welt. Der luftgetrocknete Rohschinken ist je nach Sorte 8, 15, 27 oder 36 Monate gereift und sollte hauchdünn aufgeschnitten genossen werden.

Weltruf genießt die Schokolade der Zotter Schokoladen Manufaktur mit ihren kreativen, individuell inszenierten Schoko-Variationen. Das Unternehmen verwandelt z.B. Kürbiskerne – typisch steirisch – in köstliches Knabberwerk.
Autorin: Doris Losch

Weitere Informationen:
www.das-kulinarium.at
www.zotter.at 
www.thecheeseartist.at
www.vulcano.at
www.finks-haberl.at
www.goelles.at

 

Titelbild: Äpfel – eines der Markenzeichen der Steiermark. Foto: (c)Thermen-&  Vulkanland  Steiermark/Harald  Eisenbergerok