VSB: Backe backe Kuchen – mit Margarine? Nicht jede bringt gewünschtes Ergebnis

Augsburg. – Margarine, ein industriell hergestelltes Streichfett, gibt es in verschiedenen Zusammensetzungen und Variationen. Der größte Unterschied der einzelnen Sorten liegt im Fettgehalt. Empfiehlt sich das Streichfett auch zum Backen und eignen sich alle Sorten gleichermaßen?

Die klassische Margarine, auch Vollfettmargarine genannt, ist eine Mischung aus pflanzlichen und/oder tierischen Fetten sowie Wasser oder Magermilch. Ihr Fettgehalt beträgt zwischen 80 und 90 Prozent. Inzwischen gibt es aber auch Dreiviertelfettmargarinen und Halbfettmargarinen mit reduziertem Fettgehalt. „Über die genaue Zusammensetzung und den Fettgehalt gibt die Zutatenliste und die Nährwerttabelle auf der Verpackung Auskunft“, informiert Ulrike Birmoser, Ernährungsberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB).

Vollfettmargarine bietet sehr gute Backeigenschaften. Sie ist damit für die Zubereitung von allen Teigarten bestens geeignet. Probleme beim Backen treten bei den fettreduzierten Margarinen auf. Bei diesen Sorten ersetzt Wasser das fehlende Fett, wodurch sich vor allem Teige, denen normalerweise kein Wasser zugesetzt wird (z.B. Mürbteig), verändern. Eine Margarine ist also bei stark reduziertem Fettgehalt eher weniger zum Backen geeignet „Eine Margarine für gute Backeigenschaften benötig mindestens 70 Prozent Fettanteil“, empfiehlt Birmoser.
(Quelle: VSB-Tipp)

Weitere Informationen:
www.verbraucherservice-bayern.de

Titelbild: Guglhupf. Foto: ©Privat