Mit Porzellan-Designerin Ute Patel-Missfeldt im Gespräch: Porzellan-Designer Franz Award 2015 ging an Melanie Glöckler

 

 

 

„Seit zehn Jahren lobt Franz Chen den internationalen Wettbewerb für Porzellan-Designer aus. Am Wettbewerb im vergangenen Jahr 2015 nahmen rund 2.000 Bewerber teil. Ein achtköpfiges Expertenteam aus Japan, China, Taiwan, Frankreich, Kanada und Deutschland wählte von ihnen elf Designer in den Fächern Porzellan-Design und Industrie-Design aus. Die Finalisten kamen aus China, Taiwan, Israel, Deutschland, Italien und den USA“, berichtet Frau Patel-Missfeldt im Interview mit Brikada.
 

Die Porzellan-Designerin aus Neuburg an der Donau war die einzige Frau in der Jury und zählte zusammen mit Wilhelm Siemen, Direktor vom Porzellanikon, Selb und Hohenberg, zu den Jurymitgliedern aus Deutschland. Jeder Juror stellte sich mit einer Power-Point-Demonstration vor. Frau Patel-Missfeldts temperamentvoll vorgetragenes Thema lautete: „Erkläre die Welt der Imagination. Fantasie und Kreativität“. Verständigt habe man sich via Simultanübersetzung in Englisch und Chinesisch.

 

 

 

Der Franz Award 2015 lief unter dem Motto „Awake Design with Inspiration from Cultural Retrospect“ (frei übersetzt: Alte, historische Porzellanformen mit modernen Design wieder beleben“). „Die Goldmedaille ging an Melanie Glöckler in Halle/Saale (Foto r.), dabei hatte sich die Jury einstimmig für ihre Arbeit einer Vase entschieden“, erläutert Frau Patel-Missfeldt. Die Gewinnerin des Porzellan-Designer Franz Award 2015 Melanie Glöckler zeigte sich den auch überaus glücklich über die hohe Auszeichnung.

 

Bildunterschrift (u.): Porzellan-Designerin und Jurorin im Porzellan-Designer Franz Award 2015 Ute Patel-Missfeldt

 

 

Besonders geehrt fühlte sich Ute Patel-Missfeldt, dass für sie eigens eine einstündige Pressekonferenz vor Ort anberaumt worden war. Sie stellte sich den Fragen zahlreicher Medienvertreter von TV-Sendern und Printmagazinen sowie geladenen VIPs. Darüber hinaus zeigte sich eine riesige Fangruppe begeistert, dass sie nun erstmals oder erneut Frau Patel-Missfeldt live erleben konnte. Immerhin ist die Porzellan-Designerin – in Deutschland vor allem wegen ihrer jährlichen Mut zum Hut-Schau weit über Europas Grenzen hinaus bekannte Künstlerin – im asiatischen Raum für ihr exquisites Porzellan-Design hoch geschätzt. „Ich bin seit elf Jahren für die Firma Francis als Porzellan-Designerin tätig“, sagt Ute Patel-Missfeldt und ergänzt: „Zudem habe ich seinerzeit sechs Wochen lang Porzellan-Designer ausgebildet und eine riesengroße Ausstellung in Taipeh mit meinen Werken durchgeführt.“

 

 

 

Im Mittelpunkt ihres öffentlichen Auftritts im November 2015 in Peking stand ihre neueste Kreation, eine für das 15. Firmenjubiläum hergestellte Porzellanvase mit Tulpen, die nun über rund 2.000 Francis-Shops weltweit vertrieben wird.

Bildunterschrift (o.): Porzellan-Designerin Ute Patel-Missfeldt, dicht umdrängt von Fans im Rahmen einer Signierstunde in Peking

Abschließendes Fazit von Ute Patel-Missfeldt: „Es ist für mich eine große Ehre, dass ich als einzige deutsche Porzellan-Designern beim Porzellan-Designer Franz Award 2015 als Jurorin teilnehmen durfte.“ Für 2016, die 16. Auflage des weltweit renommierten Wettbewerb Franz Award, hat Frau Patel-Missfeldt die Einladung von Francis Unternehmenschef Franz Chen bereits in der Tasche. „Die Menschen, denen ich während meines fünftägigen Peking-Aufenthalts begegnet bin, waren alle von ausgesuchter Höflichkeit und Freundlichkeit. Ihre Begeisterung für schöne Porzellanarbeiten war beglückend. Gerne werde ich als Jurorin mit dabei sein, um beim Porzellan-Designer Franz Award 2016 die international beste Porzellan-Designerin oder den international besten Porzellan-Designer auszuwählen!“
Brigitte Karch

Weitere Informationen:
www.franzaward.com
www.artkiss.de

Titelbild(v.l.): Interview und Signierstunde mit Porzellan-Designerin Ute Patel-Missfeld (3.v.l.) im Kreise ihrer Fangruppe in Peking; Preisträgerin und Gewinnerin des Porzellan-Designer Franz Award 2015 Melanie Glöckler; Gruppenbild mit (hintere Reihe): Wilhelm Siemen (2.v.l.), Ute Patel-Missfeldt (3.v.l.) sowie Franz Chen (4.v.l.) mit Finalisten/Innen und Jurymitgliedern