Ute Patel-Missfeldt: „Accessoires – bei Hüten immer wichtiger“


Ihr erstes Huterlebnis?
Als Kleinkind trug ich eine Schute mit dicker Schleife unter dem Kinn. Fand mich damals schon total schick.

Ihre drei Lieblingshüte sind …?
Haben Sie zwei Nullen vergessen?

Ihre Lieblingsfarbe?
Das gibt es bei mir nicht, es wechselt ständig.

Was begeistert Sie an der Modistenbranche?
Dass die Modistinnen und Modisten sich Jahr für Jahr, Saison für Saison etwas Neues einfallen lassen.

Wen bewundern Sie in der Modistenbranche?
Vor allem diejenigen, die bis heute allen Schwierigkeiten zum Trotz, jedes Jahr ihre wunderschönen Kreationen auf der Mut zum Hutschau präsentieren.

Was stört Sie an der Modistenbranche?
Dass die wenigsten Modisten selber Hüte tragen. Trotz allem wissen sie stilsicher, welcher Hut zu welchem Gesicht passt.

Wohin wird sich die Modistenbranche entwickeln?
Es sieht so aus, dass man sich zunehmend mit Accessoires, passend zum Hut, beschäftigt. Mütze, Kappe, der kleine sportliche Hut zum Auto, Fahrrad passend. Praktisch und bequem muss er sein.

Allerdings auch für die ganz Mutigen, total verrückt, provokante Gebilde. Für den Abend zurücknehmend headpieces – kleine, schmückende Haardekorationen.

Welche Hut-Visionen möchten Sie noch realisieren?
Zur Zeit ist ein sehr umfangreiches Hutbuch, spannend zu lesen, in Planung. Mein größter Wunsch wäre, eine Ausstellung mit den herrlichen Turbanen und den unglaublich schönen Kopfbedeckungen des indischen Militärs zu veranstalten.

Ihr Lebensmotto?
Niemanden stören, schaden, wehtun. Helfen, wo Hilfe gebraucht wird.
Die Fragen stellte Brigitte Karch

Weitere Informationen:
www.mutzumhut.de
www.artkiss.de

Bildtext: Ute Patel-Missfeldt. Foto: Brigitte Karch

(Die Links wurden am 24.08.2012 getestet.)