Goldmedaillengewinnerin Sabine Spitz: „Beim Abnehmen muss man ein konkretes Ziel vor Augen haben!“


Frau Spitz, Sie haben 2008 in Peking eine Goldmedaille in der Disziplin Mountainbiking gewonnen und in diesem Jahr in Graz den WM-Titel im Mountainbiking-Marathon. Auch weniger sportliche Frauen können sich mit Hilfe Ihres Trainingsprogramms Gutes tun. Sie sagen, das Programm verbessert sogar die Laune – wie das?
Es sind schon die ersten Erfolgserlebnisse, die motivieren und die Stimmung verbessern. Schon das Gefühl, dass einem nach wenigen Tagen die Übungen nicht mehr so schwer wie am Anfang fallen, weckt den Ehrgeiz. Wenn die Figur sich dann zum Positiven verändert – das ist meistens nach sechs Wochen der Fall – man vielleicht sogar etwas abnimmt, sich die Körperhaltung verbessert, Familie und Freunde Komplimente machen – das kann ja nur zu guter Laune führen.

Wie geht das mit dem Abnehmen?
Natürlich macht es da das Training nicht allein. Es muss eine Kombination mit einer entsprechenden Ernährung praktiziert werden.

Eignet sich Ihr Programm auch für die reifere Jugend?
Ja. Kräftigung der Muskulatur und Formung der Figur ist auch für Damen jenseits der 50 möglich und empfehlenswert. So schwer sind die Übungen nicht, dass sie nicht auch für reifere Damen zu bewältigen wären. Das Training kann ganz allgemein ein Einstieg zu mehr Aktivität sein.

Was tun, wenn sich der "innere Schweinehund" meldet?
Den muss auch ich manchmal überwinden. Wichtig ist es, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben. Bei mir ist es die Medaille, bei den Leserinnen kann es eine schlanke Taille oder ein tolles Kleid sein, in das sie hineinpassen will. Ich schaue in solchen Fällen in den Spiegel und sage: Ich gehe jetzt trainieren, Du kannst ja hier bleiben und bist eine lahme Ente!
Das Interview führte Doris Losch

Weitere Informationen:
www.sabine-spitz.com
www.thieme.de
www.trias-gesundheit.de

Bildtext: Sabine Spitz beim Hanteln mit gefüllten Wasserflaschen. Foto: Doris Losch

(Die Links wurden am 18.09.2009 getestet.)