Anzeige
 brikada®
  M A G A Z I N für F R A U E N

  01. August 2010, 00:21

     Bücherliste
     [Gewinnspiel]


     S U C H E
     

   Sie befinden sich hier: [Home][/Magazin][/Gesundheit][/]      [[Druckansicht]]
G E S U N D H E I T


«21.08.2007»
BfR warnt erneut vor Henna-Tattoos

Allergologen sind besorgt: Immer öfter kommen Patienten in die Praxis, weil sie auf ein Henna-Tattoo, auf Haarfarben oder Textilien allergisch reagieren. Das BfR Bundesinstitut für Risikobewertung rät, auf Henna-Tattoos zu verzichten.

Auslöser ist oft ein so genanntes "Body painting", das sie aus dem Urlaub mitgebracht haben. Die filigranen schwarzen Henna-Tattoos sind begehrte Mitbringsel aus südlichen Ländern, wo Künstler sie auf Straßen und an Stränden günstig anbieten. Damit die Hennafarbe dunkler und intensiver wirkt, wird ihr para-Phenylendiamin (PPD) zugesetzt. Die Substanz hat ein stark sensibilisierendes Potential, so dass es bei erneutem Kontakt mit PPD zu Allergien kommen kann. In Europa darf para-Phenylendiamin kosmetischen Mitteln zur Färbung der Haut deshalb nicht zugesetzt werden. Im Kosmetikbereich ist die Verwendung auf Haarfarben beschränkt. Das BfR rät daher Urlaubern, vorsorglich auf Henna-Tattoos zu verzichten.

Bei Henna handelt es sich um ein Pulver aus den Blättern des Cyperstrauchs (Lawsonia inermis), der unter anderem in Indien, Afrika und auf Sri Lanka heimisch ist. Der Farbstoff wird in Haarfarben eingesetzt. Für die kosmetische Anwendung auf der Haut ist er in Europa nicht zugelassen. Für Henna selbst ist keine sensibilisierende Wirkung nachgewiesen. Allergische Reaktionen nach Anwendung von Henna werden meist durch para-Phenylendiamin ausgelöst, das der orangegelben Hennafarbe zum Abdunkeln und zur Farbintensivierung zugesetzt wird.

Para-Phenylendiamin hat eine stark sensibilisierende Wirkung und kann bei erneutem Kontakt folgenschwere Dermatosen auslösen. Personen, die einmal gegenüber PPD sensibilisiert sind, können lebenslänglich allergisch auf den Stoff oder auf Farben mit ähnlicher chemischer Struktur reagieren. Sie müssen Produkte meiden, die diese Substanz enthalten. Das ist gar nicht so einfach, weil para-Phenylendiamin außer in Haarfarben auch als Bestandteil von Farbstoffen in dunklen Lederwaren und dunklen Textilien vorkommen kann, in denen es ebenfalls eingesetzt wird.
Das BfR hatte bereits im Jahr 2004 im Zusammenhang mit den Risiken von Tattoos und Permanent Make-up vor Henna-Tattoos gewarnt.

Quelle: BfR
_________________________________________________


Leser: 3584 / Index: 3.33
Neu: Der HORNIG Shop

D I E   T O P S ...

... aus "Gesundheit"
der letzten 30 Tage.
1.brikada: Aufklärung über ein Tabu-Thema
2.Aus der Mitte: Ratgeber "Gewusst wie! Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs"
3.DLS: Grilltipps für Asthmatiker
4.VSB: Zöliakie – Wenn Getreide krank macht


M E H R ...

brikada: Aufklärung über ein Tabu-Thema
DLS: Grilltipps für Asthmatiker
Aus der Mitte: Ratgeber "Gewusst wie! Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs"
VSB: Zöliakie – Wenn Getreide krank macht
Beate Wolf: "Daran erinnere ich mich gern!"
hno-aerzte-im-netz: Ohrenschmalz regelmäßig entfernen lassen
MWS: Neues Zertifikat: Medical Wellness & Spa
dgk: Ist Bier ein Mittel gegen Osteoporose?
Deutsche Rheuma-Liga startet Modellprojekt mit Rheuma-Lotsen
KFN: Traubensilberkerze - ein Geheimtipp der Indianerinnen
Hotel Jungbrunn/Karen Webb: Wellness zwischen Moderation und Mutterrolle
Gesundheitsschutz vor Urlaubsreisen
Central: Häufiger Schuhwechsel tut den Füßen gut
MGW-Mütter- und Mutter-Kind-Kuren helfen bei Adipositas
DOG: Glaukom erhöht Risiko für Stürze und Unfälle
Wanderverband für mehr Bewegung im Alltag
BzgA: 50 Jahre Pille
BAuA: Augen auf beim Sonnenbrillenkauf
Parkhotel Bayersoien: Mit Mayr und Moor gegen die Leere
Heel mit Faltblatt "Gelassen auf Reisen"
  weiter im ARCHIV
Impressum - Newsletter - Über uns - Presse - AGB brikada/Shop  Mediadaten - Werben bei brikada
brikada® - M A G A Z I N für F R A U E N-Fon +49(0)821-3193256-Fax +49(0)821-3193257-info@brikada.de