Hirmer Verlag: Katalog „Bestandsaufnahme Gurlitt“ Bundeskunsthalle

München. – Der „Fall Gurlitt“ wird die Kunstwelt und die Gesellschaft noch lange beschäftigen. Längst sind noch nicht alle Informationsquellen ausgeschöpft, längst noch nicht alle Wahrheiten offengelegt.

Eine Möglichkeit zur Information bietet der Katalog „Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen“.

Noch bis zum 11. März 2018 zeigt die Bundeskunsthalle Bonn Bestandsaufnahme Gurlitt. ‚Entartete Kunst‘ – beschlagnahmt und verkauft“. Parallel dazu bis zum 4. März 2018 ist in Bern die Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen“ zu sehen.

Wer sich eine eigene Meinung bilden möchte – was in diesem Fall an oberster Stelle steht – sollte die Ausstellungen besuchen oder sich den Katalog besorgen.

Der „Bonner“ Katalog informiert ausführlich über „Hildebrand Gurlitt – Museumsmann, Kunsthändler, Profiteur“ und den „Kunstfund Gurlitt“.

Der Bildteil bereitet durchaus Freude – darf das in diesem Zusammenhang gesagt werden? – u.a. mit Werken von Barlach, Campendonck, Corot, Dix, Liebermann (das berühmte „Zwei Reiter am Strand“ hätte man sich etwas größer abgebildet gewünscht), Pechstein, Picasso, Tiepolo, Waldmüller …

Autorinnen sind u.a. Andrea Christine Bambi, Andrea Baresel-Brand, Anja Heuß, Meike Hoffmann, Meike Hopp, Ulrike Ide, Agnieszka Lulinska, Nathalie Neumann, Britta Olenyi von Husen, Linda Philipp-Hacka, Bigit Schwarz.

„Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen.“ Katalog zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle, Bonn, gebunden, 348 Seiten, 480 Abbildungen, Euro 29.90, ISBN 978 3 7774 2962 5, erschienen im Hirmer Verlag, München.
Autorin: Doris Losch

VERANSTALTUNGEN
Bonn | Bundeskunsthalle Bonn
03.11.2017 – 11.03.2018
Bern | Kunstmuseum Bern
02.11.2017 – 04.03.2018

 

Weitere Informationen:
www.hirmerverlag.de