FH Flensburg: „kiwi“ sorgt für familienfreundlicheres Arbeiten

„Diese flexible Betreuungsmöglichkeiten wollen wir auch den Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachhochschule Flensburg bieten“, sagte Sabine Christiansen, Kanzlerin der Fachhochschule Flensburg (FH). Die Verwaltungschefin unterschrieb daher jetzt einen Vertrag über die Anmietung von zunächst drei Betreuungsplätzen. Zwei Plätze seien schon an FH-Mitglieder vergeben. „Das zeigt den hohen Bedarf“, so Sabine Christiansen, die betont, dass über eine Erweiterung des Angebots nachgedacht werde. 

Adelby 1, Kinder und Jugenddienste, ist Trägerin der Kita, die sich an den Bedürfnissen der berufstätigen Mütter und Väter richtet. Beispiel Schichtdienst: Wer im wöchentlichen Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht wechselt, findet in der Kita „kiwi“ vor- und nachmittags Betreuungsmöglichkeiten. Auch Übernachtungsmöglichkeiten soll es geben. Das bedeutet auch, dass in der Kita zwei Mal am Tag ein Bildungsprogramm angeboten wird, wie Adelby1-Geschäftsführerin Brigitte Handler erklärt. Sie legt aber wert darauf, dass Eltern ihre freie Zeit mit den Kindern verbringen und diese nicht in der Kita parken.

Insgesamt stehen den Unternehmen der Region ab dem 1. April 2014 50 Plätze – davon 30 für Kinder unter drei Jahren und 20 für Überdreijährige – zur Verfügung. Der Arbeitgeber bucht einen Kita-Platz und stellt diesen einem Arbeitnehmer zu Verfügung. Während die Firmen einen monatlichen Beitrag leisten, zahlen die Eltern nur den regulären Kita-Beitrag.
Quelle: FH Flensburg

Weitere Informationen:
www.fh-flensburg.de

Titelbild (v.l.): FH-Kanzlerin Sabine Christiansen und Adelby1-Geschäftsführerin Brigitte Handler. Foto: Gatermann