BIU will Frauen als Spiele-Entwicklerinnen fördern


Das Vorurteil gegenüber der Softwarebranche liest sich dann so: scheinbar tage- und nächtelanges, langweiliges Programmieren und Spiele ohne interessante Handlung.

Weit gefehlt; denn tatsächlich ist die Arbeit interessant und vielfältig, weiß man beim Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU): Spieleentwicklerinnen müssen jede Menge Fantasie mitbringen, sich Spielablauf und -verlauf ausdenken, Figuren kreieren und die technischen Möglichkeiten immer im Blick haben. Dazu kommt jede Menge Teamarbeit, denn es bedarf vieler Absprachen, bis ein Computer- oder Videospiel fertig gestellt ist. Idee, Grafik und Programmierung müssen konsequent aufeinander abgestimmt werden und jedes noch so kleine Detail muss getestet werden.

Zu den wichtigsten Berufsfeldern im Bereich der Spieleentwicklung zählen Game-Designer, Producer, Modeller und Programmierer/Programmiererin. Viele private Schulen bieten kostenpflichtige Angebote an, die spezifisch auf die Spielebranche zugeschnitten sind. Darüber hinaus haben zahlreiche Universitäten entsprechende Bachelor- und Master-Studiengänge neu in ihr Programm aufgenommen. Neben den klassischen Unterhaltungsspielen wächst der Markt der sogenannten Serious Games, in denen Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten an die Spielenden vermittelt werden, rasant.

Um bereits Mädchen auf die spannenden Berufsfelder im Bereich Spieleentwicklung aufmerksam zu machen, plant der BIU in Zusammenarbeit mit der Games Academy einen Workshop zu den Themen Programmierung, Design, Produktion am diesjährigen Girls’ Day in Berlin (26. April 2012).

Weitere Informationen:
www.biu-online.de
www.komm-mach-mint.de

(Die Links wurden am 09.02.2012 getestet.)