Archiv der Münchner Arbeiterbewegung: „Arbeit ist kein Kinderspiel“


Die Idee zu der ungewöhnlichen Ausstellung kam von der 1. Vorsitzenden des Archivs der Münchner Arbeiterbewegung, Ingelore Pilwousek, und konzipiert wurde sie mit Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München von Dr. Sybille Krafft und Kirsten Jörgensen in zweijähriger Arbeit.

Die als Wanderausstellung konzipierte Ausstellung wendet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und stellt ein Plädoyer gegen die Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen dar. Mitgearbeitet an der Gestaltung haben auch Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule in München-Neuperlach, die Texte für Hörstationen erstellt und aufgenommen haben.

Bei uns ist Kinderarbeit verboten, nicht aber in Ländern der so genannten Dritten Welt, wo Kinder nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch an Webstühlen oder in Fabriken zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen müssen. Die Fotos dazu hat die Organisation "terre des hommes" zur Verfügung gestellt, während seltene historische Aufnahmen von Kinderarbeit hierzulande aus dem Gemeindearchiv von Icking stammen. Die Ausstellung soll unter anderem Verbraucher dazu motivieren, beim Einkauf möglichst auf Erzeugnisse aus Kinderarbeit zu verzichten. brä

Weitere Informationen:
www.arbeiterarchiv.de

(Der Link wurde am 24.05.2010 getestet.)