UPDATE: Europa braucht mehr weibliche Hochschulabsolventen in technischen Studiengängen


Diese UPDATE-Studie wurde erstellt, zusammengefasst und analysiert von Prof. Dr. Doina Balahur von der Alexandru Ioan Cuza Universität in Rumänien.

Die Studie zeigt Anreize und Hindernisse auf, warum Studierende sich für oder gegen ein Studium in Naturwissenschaft oder Technik entscheiden.

Förderliche Faktoren, die Studentinnen und Studenten motivieren, sich für einen technischen Studiengang zu entscheiden:

– Die Themen Wissenschaft und Technik sollten schon in die frühkindliche Bildung integriert werden
– Ein experimenteller, intuitiver und toleranter Lehrstil und Unvoreingenommenheit gegenüber dem Geschlecht, sind Elemente, die technische Bildung fördern
– Die Unterstützung der Eltern ist wichtig im Hinblick auf eine naturwissenschaftlich-technische Karriere.
– Wichtige Bedingungen für eine naturwissenschaftlich-technische Karriere können Selbstbewusstsein, Kreativität und eine unabhängige Persönlichkeit mit einem hohem Maß an Selbstdisziplin sein – was heißen soll, dass Schwierigkeiten als Herausforderung wahrgenommen werden.

Diese Faktoren scheinen dagegen hinderlich zu sein:

– Eine frühe geschlechtsvoreingenommene Erziehung, wenig Interesse der Eltern und zu theoretisches Lernen in der Schule scheint Studierende eher daran zu hindern, Naturwissenschaft oder Technik zu studieren.
– Der existierende Wettbewerbsdruck in naturwissenschaftlich-technischen Berufsfeldern schreckt junge Menschen ab – besonders Mädchen
– Junge Frauen schrecken vor der Doppelbelastung der Kindererziehung plus naturwissenschaftlich-technischer Karriere zurück
– Andere demotivierende Gründe für die Interviewten beider Geschlechter sind geringe Unterstützung durch Lehrkräfte und existierende institutionelle Barrieren

Weitere Informationen:
update.jyu.fi

(Der Link wurde am 03.01.2008 getestet.)