ESF: 6. Ausschreibungsrunde für Wissenschaftlerinnen


Bereits zum zweiten Mal kann das Programm mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds ausgeschrieben werden. Ziel des Programms ist es, qualifizierte Wissenschaftlerinnen in ihrem Habilitationsvorhaben an einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Hochschule zu unterstützen. Erstmals können auch Bewerbungen aus dem Bereich der klinischen Medizin eingereicht werden. Die Anträge müssen bis 1. September 2008 beim Wissenschaftsministerium eingehen. Der Beginn für die genehmigten Projekte ist für Januar 2009 geplant.

Das Land hat zahlreiche Projekte im Rahmen der Frauenförderung aufgelegt, um die Situation von Wissenschaftlerinnen an den baden-württembergischen Hochschulen zu verbessern. Neben den Margarete-von-Wrangell-Habilitationsprogramm leisten die Vergabe von Wiedereinstiegs- und Kontaktstipendien, das Irene-Rosenberg-Promotionsprogramm für Ingenieurinnen sowie das Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm hierzu einen wesentlichen Beitrag.

In den bislang fünf Ausschreibungsrunden konnten seit 1997 insgesamt 90 Habilitandinnen mit Mitteln von rd. 15,8 Mio. Euro gefördert werden. Das Förderprogramm ist nach der ersten Professorin an einer deutschen Universität benannt. Margarete von Wrangell (1877 – 1932) habilitierte sich im Jahr 1920 an der Universität Hohenheim, wo sie 1923 eine Professur für Pflanzenernährung übernahm und das dortige gleichnamige Hochschulinstitut gründete.
Quelle: Baden-Württembergisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Weitere Informationen:
www.mwk.baden-wuerttemberg.de/service/…

(Der Link wurde am 27.04.2008 getestet.)