„Forscherinnen-Camp“ in der Firma Kermi


„Auf der Suche nach dem Forscherinnen “ Nachwuchs kommt man an den kreativen Niederbayerinnen nicht vorbei“, dies betonte Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber, als er die Firma Kermi besuchte.

Die in Plattling angesiedelte Unternehmen zählt mit zu den vorbildlichen Ausbildungsbetrieben in Bayern! Das Unternehmen bietet ab dem neuen Ausbildungsjahr insgesamt 69 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz. Bei rund 1350 Beschäftigten entspricht das einer Ausbildungsquote von über 5 %!

Mit dem ersten „Forscherinnen-Camp“ will man nun einen Beitrag leisten, das nach wie vor
geringe Interesse von Frauen an technischen Studiengängen abzubauen.

Derzeit sind 55 Prozent aller Abiturientinnen und Studienanfängerinnen Frauen. Aber nur ein Bruchteil von ihnen entscheidet sich für einen technischen Studiengang, erklärte Huber. „Für unsere technologische Zukunft brauchen wir das Wissen und Können von Frauen und
von Männern. Alte Klischees und Rollenbilder müssen wir überwinden. Frauen, die sich für technische oder naturwissenschaftliche Studiengänge entscheiden, steht die Arbeitswelt offen! Die Forscherinnen – Camps sind ein hervorragendes Projekt, um jungen Frauen die spannende Welt der
Technik lebensnah zu zeigen.

Eine weitere wichtige Rolle bei der Berufsentscheidung spielen auch weibliche Vorbilder. Eine Komponente des Projektes ist daher der Kontakt zu weiblichen Ingenieurinnen. Sie geben den Teilnehmerinnen Einblicke in ihren Berufs- bzw. Studienalltag. Dabei wird den jungen Frauen gezeigt: Es ist möglich, sich in Männer dominierten Berufen und Studienfeldern zu
behaupten.“

Hintergrund
"Forscherinnen-Camps" sind Teil des Bildungsprojekts „Technik “ Zukunft in Bayern?!“. Das Projekt wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. Durch das Projekt „Forscherinnen-Camp“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. können junge Frauen sich über technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge informieren und den Beruf der Ingenieurin hautnah erleben.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie