„In aller Freundschaft“- Schauspielerin Sarah Tkotsch unterstützt Krankenschwestern im Berliner Martin-Luther-Krankenhaus

Auch privat ist es der 1,54 m großen Schauspielerin ein echtes Bedürfnis anderen Menschen zu helfen. Mit ihrem Besuch im Berliner Martin-Luther-Krankenhaus möchte sie sich ein realistisches Bild von den Arbeitsbelastungen einer Krankenschwester verschaffen und die Kollegen vor Ort auch tatkräftig unterstützen.

 

Bildtext (r.): Anne O.mit Baby Emma und Sarah Tkotsch. Foto: PicturePuzzleMedien

Sie möchte darauf aufmerksam machen, wie wichtig Pflegeberufe heute sind, auf die besondere Verantwortung, die täglichen Herausforderungen, aber auch die Vielfalt der Aufgaben: „Wer einmal selbst auf die Betreuung durch eine Krankenschwester angewiesen war oder eine solche Situation mit einem nahestehenden Menschen erlebt hat, weiß die besondere Arbeit zu schätzen. Oft bekommt der Beruf nicht die Anerkennung, die er verdient. Ich freue mich schon darauf, die Kollegen vor Ort zu unterstützen. Ich habe in der neunten Klasse ein Praktikum auf der Kinderstation für Gendefekte gemacht, weil ich mich schon immer total für Medizin interessiert habe. Deswegen finde ich es eigentlich ganz witzig, dass ausgerechnet ich jetzt eine Krankenschwester spiele, da ich als Kind immer Pathologin werden wollte. Ich wollte immer wissen, wie sehen Menschen von innen aus und wie funktioniert das alles?", so Sarah Tkotsch.
 

Auf der Wöchnerinnenstation hat sie die Krankenschwestern vor Ort unterstützt. Dazu gehören Aufgaben wie das Wiegen und Wickeln der Neugeborenen, den jungen Müttern zur Seite stehen, wenn sie Fragen haben, Blutdruck messen, zuhören, Essensausgabe usw. usw. Es ist immer viel zu tun auf dieser Station, denn jährlich werden hier 1600 Babys geboren. Ihre neuen „Kolleginnen“ werden ihr gerne zeigen, was sonst noch so alles auf dem Dienstplan steht.
 

Sarah Tkotsch über Rolle und Realität: "Für meine Rolle ist es sehr hilfreich, da ich ja in der Serie 'In aller Freundschaft' selbst eine junge Krankenschwester spiele. Wir haben zwar immer eine medizinische Beratung am Set, aber es ist auch beeindruckend, wenn man den ganzen Krankenhausalltag mal selbst wahrnimmt und hier zusehen kann. Wie man ein Baby richtig dreht, habe ich zum Beispiel bisher noch nicht gewusst. Und ich erinnere mich sogar an eine Szene in der ich das Baby nicht korrekt übergeben habe, also war das heute doch sehr hilfreich. Blutabnehmen wäre auf jeden Fall auch kein Problem, ich kann auch bei mir selber zuschauen, dass macht mir gar nichts aus. Waschen sicher auch, ich denke, dass ist alles eine Frage der Gewöhnung. Was nicht bedeutet, dass das was die Schwestern tun, jeder machen könnte – das ist schon eine unglaubliche Leistung!"
 

Bildtext (r.): Sarah Tkotsch. Foto: PicturePuzzleMedien

 

Sarah Tkotsch spielt seit vielen Jahren in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. So überzeugt sie das aufmerksame Fernsehpublikum als erwachsene Tochter von Tatort-Kommissar Moritz Eisner (Harald Krasnitzer). Neben ihrer Rolle im „Tatort Wien“ spielt sie lange die Lucy Cöster in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Aber auch nach ihrem Serienausstieg kann die 1,54 Meter große Schauspielerin ihre Vielseitigkeit weiter unter Beweis stellen, wie beispielsweise in den Serien „Der Bergdoktor“ und der „Küstenwache“. Neben der Schauspielerei ist Sarah Tkotsch auch als Synchronsprecherin erfolgreich tätig für Fernsehserien und Kinofilme wie „Grey’s Anatomy“, „CSI Vegas“, „Southland“, „Labor Day“ mit Kate Winslet, „Family Weekend“, „Calimero“, Mysterious City of Gold“ und „Hund mit Blog“.
 

Weitere Informationen:
www.daserste.de/inallerfreundschaft

Titelbild: Sarah Tkotsch, Krankenschwester Anja und Emma. Foto: PicturePuzzleMedien