MVHS/Offene Akademie: Beim Krimi haben in Japan die Frauen das Sagen

Unter dem Titel „Im Dickicht der Megacity Tokio – Geschichte, Genres und Themen der Kriminalliteratur Japans“ wird Frau Schulz die Entstehungsgeschichte der japanischen Kriminalliteratur aufzeigen und anhand repräsentativer Werke die Abgrenzung des Genres zu anderen Gattungen im Hinblick auf die Darstellbarkeit von gesellschaftlichen Widersprüchen und Kriminalität verdeutlichen.

In Japan erfreut sich die Kriminalliteratur großer Beliebtheit und literarischer Anerkennung. Ihr haftet der Ruf an, besonders oppositionell zu sein und die Schattenseiten der japanischen Gesellschaft zu beleuchten.

 

 

Bildunterschrift: Japanologin Evelyn Schulz.  Foto: © Privat

Zudem wird das Krimi-Genre stark von Frauen bestimmt, was die Frage aufwirft, ob es eine spezifisch weibliche Kriminalliteratur gibt.

Der Vortrag beschließt die Reihe „Der Mörder ist nicht immer der Gärtner. Der Kriminalroman zwischen Realität und Fiktion“ an der Münchner Volkshochschule.

 

Die Veranstaltung findet statt: Donnerstag, 22. Juni 2017, 11.15 Uhr, Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1. Veranstalter: Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit dem Zentrum Seniorenstudium der Ludwig-Maximilians-Universität. Der eintritt ist gebührenpflichtig.
(Quelle: MVHS)

Weitere Informationen:
www.mvhs.de/programm/aktuelle-angebote/donnerstags-kolleg

Titelbild: Evelyn Schulz. Foto: © Privat; Shinjuku, ein Bezirk in Tokio