Dagmar Isabell Schmidbauer: „Todesfalle Campus“

 

 

 

 

In ihrem neuen Roman „Todesfalle Campus“, dem vierten der Passau-Reihe, mutet die Autorin, Mitglied der Vereinigung „Mörderische Schwestern“ (keine Angst, das ist ein e.V., der von Frauen verfasste Krimiliteratur fördert), ihren LeserInnen einiges zu. Es geht um ganz grauenvolle Verbrechen an jungen Frauen. Alles scheint irgendwie mit dem Campus der Passauer Universität zusammenzuhängen, vielleicht sogar mit einem angesehenen Professor, der allerdings ein Doppelleben führt. Und dessen Frau kein Unschuldslamm ist.

Oberkommissarin Franziska Steinbacher und ihr Kollege Hannes Hollermann müssen starke Nerven bewahren. Nicht zuletzt, weil sie nicht so recht wissen, wo sie auf der Suche nach dem Täter ansetzen sollen. Da muss die „Franzi“ wieder, wie in jedem Roman, in ihrer Schreibtischschublade verzweifelt nach Schokoriegeln kramen, um die Sache durchstehen zu können.

Wie immer in den Passau-Krimis von Dagmar Isabell Schmidbauer spielt Sex eine große Rolle. Diesmal freilich Sex in seiner schlimmsten, abartigsten Variante, die an ähnliche Verbrechen an Frauen in Indien erinnert.

Brikada-Empfehlung: Spannend ist der Roman natürlich von der ersten bis zur letzten Zeile. Aber wie gesagt, nichts für empfindsame Seelen!

Über die Autorin: Dagmar Isanell Schmidbauer ist Mutter von sechs erwachsenen Kindern, arbeitet als Journalistin, Krimiautorin und Verlegerin und lebt in Passau. Für sie ist Passau der ideale Ort für allerlei Verbrechen.
Doris Losch

 

Dagmar Isabell Schmidbauer: „Todesfalle Campus“, Paperback, 396 Seiten, Euro 12.80, ISBN 978 3 943395 03 7, erschienen im Verlag Renumero, Passau.

Weitere Informationen:
www.renumero.de

 

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