Hera Lind: „Tausendundein Tag“

Als junges Mädchen will Katharina von Schenk von Kalifornien aus die Welt erobern und heiratet ihre große Liebe aus Deutschland, Falk. Doch er entpuppt sich als mieser Charakter. Tief enttäuscht, verliebt sie sich in Bernd, einem Bauingenieur der im Iran – damals noch vom Schah regiert – und folgt ihm nach Shiraz. Da verändert die Machtübernahme Ajatollah Khomeinis das Leben für Frauen grundlegend. Sie müssen sich unter Schleiern verstecken und haben keine Freiheiten mehr. Katharina arrangiert sich aus Liebe. Dann passiert das grauenvollste Ereignis ihres Lebens: Drei bärtige Glaubenswächter vergewaltigen sie. Ihr droht nach dieser „Schande“, so die iranische Logik, Gefängnis. Aber das ist nicht das Ende, die Irrungen und Wirrungen gehen weiter, zweimal noch findet Katharina die große Liebe. Sie bleibt letztendlich bei Friedhelm, dem Richtigen, und pendelt jetzt zwischen ihrem geliebten Kalifornien und der Idylle mit Garten in Nordhessen. Nach der Lektüre des Romans kann man nur sagen: Sie hat es verdient!

Brikada-Bewertung: Suchen Sie ein kleines Präsent für den Geburtstag Ihrer Freundin? Dann liegen Sie mit „Tausendundein Tag“ bestimmt richtig.
Doris Losch

Über die Autorin: Hera Lind hat Germanistik, Musik und auch Theologie studiert. Ihre Bücher sind ausnahmslos Bestseller, ein Platz auf der Spiegel-Bestsellerliste scheint für sie reserviert zu sein. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

Hera Lind: „Tausendundein Tag“, Paperback, Broschur, 400 Seiten, Euro 9.99, ISBN 978 3 453 35781 5, erschienen im Diana-Verlag, München.

Weitere Informationen:
www.randomhouse.de/diana

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