Manuela Kuck: „Tod in Wolfsburg“

Worum geht es diesmal? Die zentrale Figur ist Johanna Krass. Sie ist Sonderermittlerin beim BKA in Berlin und wird bundesweit eingesetzt. Der Tod der fünfzehnjährigen Karen führt sie in ihre Heimatstadt Wolfsburg. Das Mädchen stürzte angetrunken und mit Drogen vollgepumpt auf den Bahngleisen zwischen Wolfsburg und Vorsfelde und wurde von einem Zug überfahren.

Der Fall, zunächst als tragischer Unfall zu den Akten gelegt, wird erneut aufgerollt, weil Karens Großmutter darauf beharrt, dass ihre Enkelin dem kaltblütigen Mord einer Mädchengang zum Opfer fiel. Schließlich wird die alte Frau selbst vor einen Bus gestoßen. Als dann noch eine Klassenkameradin Selbstmord begeht und einen bestürzenden Abschiedsbrief hinterlässt, gelingt es Johanna Krass, die richtige Spur aufzunehmen …

Über die Autorin: Manuela Kuck, Jahrgang 1960, ist freie Autorin. Die gebürtige Wolfsburgerin hat Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin studiert und als Fotosetzerin und im kaufmännischen Bereich gearbeitet. Sie lebt heute in der Hauptstadt und veröffentlicht Romane, Kurzgeschichten und Krimis.

Brikada-Bewertung: Das Krimiende wird hier natürlich nicht verraten. Nur soviel: Der Plot erscheint so echt und lebensnah, dass eine fiktive Geschichte ausgeschlossen scheint. Das spricht für die Autorin und vor allem – für ihr psychologisches Einfühlungsvermögen, Tätern auf die Spur zu kommen. Die geschickt aufgebaute Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten!
Brigitte Karch

Manuela Kuck: „Tod in Wolfsburg“; Niedersachsen Krimi; Broschur; Format 13,5 x 20,5 cm; 224 Seiten; 9,90 Euro; ISBN 978-3-89705-752-4; erschienen im Hermann-Josef Emons Verlag, Köln.

Weitere Informationen:
www.emons-verlag.de

Bei Amazon kaufen