Barbara Rudnik im ARD/NDR-TV-Film „Drei Schwestern made in Germany“ (Nachbericht)


Eine Komödie aus finsterer Zeit “ so lautet der Untertitel des TV-Films. Und tatsächlich scheint es sich zunächst um eine amüsante Filmgeschichte zu handeln. Ort der Handlung ist Frauenburg, eine kleine süddeutsche Garnisonsstadt der US-Besatzungsarmee. Im November 1947 soll die erste prominente deutsch-amerikanische Hochzeit seit der Aufhebung des Fraternisierungsverbots stattfinden. Die mittlere von drei Schwestern, Freya Sonnenberg, wird mit dem Regimentskommandeur Colonel Bellmont, vermält. Die Rolle hat Karoline Eichhorn übernommen. Die beiden anderen Schwestern werden von Barbara Rudnik, als Nora, die älteste der Schwestern, sowie von Mavie Hörbiger, genannt Guddi, die jüngste der Schwestern, dargestellt. Am Vorabend taucht ein Erpresser auf, der mit Preisgabe kompromittierender Details aus Freyas Dienstzeit als Wehrmachtshelferin droht. Es folgt eine turbulente, ins Burleske kippende Nacht zu werden. Bis eine Katastrophe als völlig unvorhergesehener Seite eintritt.

Hintergrund:
„Drei Schwestern made in Germany“ ist eine Produktion von Zieglerfilm Köln, gefördert mit den Mitteln der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen in Ko-Produkion mit NDR und ARTE. Buch und Regie stammen von Oliver Storz. Drehzeit: Mitte Februar bis Mitte März 2005. Drehort: Bonn und Umgebung. Länge 88 Minuten und 15 Sekunden.