Dagmar Isabell Schmidbauer: Der Tote vom Oberhaus


Die Handlung spielt in Passau, Tatwaffe ist eine mittelalterliche Partisane. Verdächtige gibt es zuhauf, von der ersten bis zur letzten Seite werden die Leser auf falsche Fährten gelockt, lernen neue Personen kennen, die sich eigentlich als die alten entpuppen, glauben die Lösung zu wissen, irren sich aber gewaltig.

Männer (besonders Österreicher, haha) kommen in dem Krimi ziemlich schlecht weg und auch mit dem Liebesleben von Oberkommissarin Franziska Steinbacher, die von ihrem Kollegen Hannes Hollermann vergeblich angeschmachtet wird, hat es so seine Bewandtnis.

Geschickt flicht die Autorin die Handlungsstränge zu einem spannenden Ganzen, auch wenn z.B. die Sache mit dem Voodoo-Zauber ein wenig an den Haaren herbeigezogen scheint. Dafür spielen High Heels eine Rolle, aber nicht die entscheidende. Wie überhaupt so vieles nicht so ist, wie es scheint. Es gibt Schock-Momente und das Ende ist auch nicht so happy, aber immerhin …

brikada-Bewertung: Spannend, gut geschrieben, gepaart mit einer Prise Erotik. Der Roman ist nach „Marionette des Teufels“ der zweite Passau-Krimi von Dagmar Isabell Schmidbauer, ein dritter ist in Vorbereitung.
Doris Losch

Leserbewertung:
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Dagmar Isabell Schmidbauer: „Der Tote vom Oberhaus“, 380 Seiten, Broschur, Euro 12.80, ISBN 978 3 943395 01 3, erschienen bei edition remunero, Neureichenau.

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