Kathrin Kolloch: „Der Neid“


„Neid“ nicht. Ein lesenswertes Debüt der Autorin! Sie schöpft ihr Wissen aus ihrer Tätigkeit als erfolgreiche Anwältin in Neubrandenburg.

Zum Inhalt: 1989. In einem einsamen kleinen Dorf in Mecklenburg lebt das 13jährige Mädchen Stefanie bei ihrer Großmutter. Ihr Vater hatte sie in die Obhut seiner Mutter gegeben, nachdem Stefanies Mutter, seine Frau Ursula, zehn Jahre zuvor auf mysteriöse Art und Weise ums Leben kam. An einem Sonnabend im Februar verschwindet das Mädchen plötzlich spurlos.

Gewaltverbrechen oder Entführung? Schon kurze Zeit später geraten mehrere Tatverdächtige nicht nur ins Visier der Polizei, sondern auch in das der Stasi, die sich schon unmittelbar nach dem Verschwinden des Mädchens an den Ermittlungen beteiligt. Doch ihre Leiche wird nie gefunden. Zeitgleich mit der politischen Wende 1989 geraten die Ermittlungen ins Stocken und werden schließlich eingestellt.

Über zehn Jahre später beauftragt der Vater des verschwundenen Mädchens eine renommierte Anwaltskanzlei mit der Aufklärung des Falls. Der Seniorpartner Dr. Eweleit übergibt den Auftrag an gleich zwei seiner Anwältinnen. Eine hohe Prämie winkt bei Aufklärung des Falles. Aber gelingt den beiden Frauen die Aufklärung überhaupt? Kann nur eine – bei Erfolg – die gesamte Prämie bekommen – oder müssen sie teilen …

brikada-Bewertung: Spannend erzählt. Mindestens eine Nacht schlaflos. Am besten im Urlaub zu lesen! Der Erstling „Der Neid“ macht neugierig auf die weiteren sechs angekündigten Justizromane mit den Titeln der biblischen Todsünden.

Leserbewertung:
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Kathrin Kolloch: „Neid“, 480 Seiten, gebunden, 17,70 Euro, ISBN: 978-3-943168-00-6, erschienen im SPICA Verlag, Neubrandenburg.

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