Margaret Coel: „Ein leichtes Ziel“


Die Geschichte beginnt in einer perfekten August-Vollmondnacht im Denver der Gegenwart. Catherine McLeod führt ihren Hund Rex Gassi… von da an ist nichts mehr wie es war, ein Schuss verändert ihr Leben von grundauf. Immer tiefer dringt die auf kritische Recherchen spezialisierte Journalistin in die Machenschaften der Politik und der dunkelsten Kapitel der Geschichte des Staates Colorado vor. Wie in einen Strudel ziehen sie die Ereignisse immer tiefer auch zu den eigenen Wurzeln. Elegant verbindet Margaret Coel historische Fakten rund um das Sand Creek-Massaker an den Arapaho- und Cheyenne-Indianern Mitte des 19. Jahrhunderts mit zeitlos aktuellen Themen wie Standesdünkel, Familien-Geklüngel und Geldgier bis hinauf ins Büro des Gouverneurs.

Immer näher kommt sie der Wahrheit und der Auftragskiller mit dem flachsblondem Haar darf sich nach einigen "Fehlern" keine Unachtsamkeit mehr erlauben. Catherine McLeod soll sterben. Es bleibt spannend bis zum Show-Down auf historischem Boden.

Über die Autorin:
Margaret Coel ist Autorin und Journalistin, ist verheiratet und lebt und arbeitet in Boulder/Colorado. Vom Schreibtisch aus hat sie einen freien Blick auf die Rocky Mountains.
Doris Losch

brikada-Bewertung: Ein Krimi mit Anspruch. Spannende und intelligente Lektüre zum Mitdenken, die man ungern aus der Hand legt. Der amerikanische Originaltitel "Blood Memory" ist besser als das deutsche "Ein leichtes Ziel".

Leserbewertung:
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Margaret Coel: "Ein leichtes Ziel", Broschur, 387 Seiten, Euro 9.95, ISBN 978 3 518 46138 9, erschienen im Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag, Berlin.

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